Hertha BSC: Wechsel von Grujic erstmal geplatzt

Berlin - Hertha BSC braucht dringend Führungsspieler. Eine Rückholaktion von Marko Grujic (24) wird es vorerst allerdings nicht geben. Der Serbe wird wohl erstmal beim FC Liverpool bleiben.

Marko Grujic (24) spielte zwei Jahre lang auf Leihbasis für Hertha BSC.
Marko Grujic (24) spielte zwei Jahre lang auf Leihbasis für Hertha BSC.  © Matthias Balk/dpa

"Liverpool will Marko behalten. Das könnte sich frühestens im Januar wieder ändern", sagte sein Berater Fali Ramadani dem "Kicker".

Demnach will Jürgen Klopp die Hinrunde abwarten, ob der ehemalige Herthaner eine wichtige Rolle einnehmen kann. Erst danach könnte sich die Tür wieder öffnen.

Zweimal konnten die Berliner den 24-Jährigen bereits ausleihen. Ein dritter Transfer wird wohl nicht zustande kommen. 

Englischen Medienberichten zufolge soll Hertha sogar ein Angebot von 14,5 Millionen Euro abgegeben haben. Überzeugen konnten sie die Liverpooler Verantwortlichen offenbar nicht. 

Große Einsatzchancen dürfte Grujic bei den Reds aber nicht haben. Beim furiosen Auftakt gegen Premier-League-Aufsteiger Leeds United (4:3) schaffte es der Mittelfeldkämpfer nicht in den Kader. Zudem buhlt der englische Meister weiterhin um Bayerns Thiago. 

Ein Transfer würde für den Hauptstadt-Klub durchaus Sinn ergeben. Grujic kennt den Verein, schaffte es auf Anhieb zum Stammspieler und hat gezeigt, dass er Verantwortung auf dem Platz übernehmen kann. 

Nach einer schwächeren Phase fand der kopfballstarke Mittelfeldspieler in der Rückrunde unter Bruno Labbadia wieder zu alter Stärke. 

Nun müssen sich die Berliner nach einer Alternative im zentralen Mittelfeld umsehen. Als heißester Kandidat gilt bislang Jeff Reine-Adelaide (22) von Olympique Lyon. Der französische U21-Nationalspieler kann sowohl als Zehner, Achter aber auch auf der rechten Außenbahn spielen. Ein Führungsspieler ist der 22-Jährige allerdings nicht.

Spannend dürfte auch die Personalie Ondrej Duda sein. Der Spielmacher spielte zuletzt auf Leihbasis bei Norwich City und wird mit dem 1. FC Köln in Verbindung gebracht. Womöglich könnte der Slowake mit den anbahnenden Transfer von Kölns Cordoba verrechnet werden.  

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

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