Fredi Bobic zu Hertha? Jens Lehmann skeptisch

Berlin - Aufsichtsrat Jens Lehmann vom Fußball-Bundesligisten Hertha BSC hält eine Verpflichtung von Fredi Bobic vor allem aus finanziellen Gründen für schwierig.

Fredi Bobic (l.) wird bei Hertha BSC als Nachfolger von Michael Preetz schon länger gehandelt. Jens Lehmann sieht eine mögliche Verpflichtung problematisch. (Archivbild)
Fredi Bobic (l.) wird bei Hertha BSC als Nachfolger von Michael Preetz schon länger gehandelt. Jens Lehmann sieht eine mögliche Verpflichtung problematisch. (Archivbild)  © Jan Woitas/zb/dpa, Uwe Anspach/dpa

"Das Problem bei Berlin ist, dass es viel Geld kostet. Dann muss man sehen: Lohnt sich das?", sagte der Ex-Profi am Sonntag im TV-Talk "Sky90".

Bobic hatte Anfang der Woche seinen Abschied von Eintracht Frankfurt angekündigt und gilt in Berlin nun als Wunschkandidat für die Nachfolge von Michael Preetz (53). Der einstige Sport-Geschäftsführer hatte seinen Posten wegen des ausbleibenden Erfolgs in dieser Saison vorzeitig räumen müssen.

Ex-Profi Lehmann vermied ein klares Bekenntnis zu Bobic, der in Frankfurt eigentlich noch einen Vertrag bis 2023 besitzt. Aufgrund der vertraglichen Situation geht Lehmann davon aus, dass die Eintracht "eine Menge Geld sehen" will, wenn Bobic nach Berlin kommen wollen würde.

Gespräche des Hauptstadtclubs mit Bobic bestätigte Lehmann nicht. Er wüsste aber, dass das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert werde: "Das ist nicht von der Hand zu weisen."

Jens Lehmann vom Klassenerhalt von Hertha BSC überzeugt

Der 51 Jahre alte Lehmann lobte Bobic allerdings. "Der Fredi hat das echt super gemacht in Frankfurt. Die Situation in Berlin ist aber eine andere", sagte der ehemalige Torhüter. Er spielte dabei auf die Corona-Situation und die derzeitigen wirtschaftlichen Probleme der Branche an.

"Alleine aufgrund der Tatsache, wie Fredi das gemacht hat, ist er natürlich qualifiziert", sagte Lehmann, der an den Ligaverbleib der abstiegsbedrohten Berliner glaubt: "Hertha wird in der ersten Liga bleiben. Da bin ich 100 Prozent davon überzeugt."

Titelfoto: Jan Woitas/zb/dpa, Uwe Anspach/dpa

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