Nach Joker-Tor in Leipzig: Platzt jetzt der Knoten bei Herthas Piatek?

Berlin - Der Pistolero ist wieder da! Mit seinem sicher verwandelten Elfmeter sicherte Krzysztof Piatek Hertha BSC einen verdienten Punkt bei RB Leipzig. 

Krzysztof Piatek (M) von Hertha im Zweikampf mit Bremens Theodor Gebre Selassi (r).
Krzysztof Piatek (M) von Hertha im Zweikampf mit Bremens Theodor Gebre Selassi (r).  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Den Winter-Neuzugang hatten eigentlich alle bereits zur Premiere von Bruno Labbadia in der Startelf erwartet. Doch stattdessen setzte Herthas neuer Trainer auf Vedad Ibisevic.

Das Problem: Herthas Kapitän hat auch mit 35 Jahren seinen Torinstinkt noch nicht verloren. Der Bosnier traf sowohl in Hoffenheim, als auch beim Derby gegen Union per Kopf. 

Piatek bleibt zunächst nur die Rolle des Herausforderers. "Das wichtigste für mich ist, dass ich dem Team helfen konnte", erklärte der Pole nach dem Remis gegen die Sachsen bei DAZN. 

Der 24 Millionen schwere Winter-Einkauf ist mit der derzeitigen Situation unzufrieden, dennoch hat er die Rolle angenommen. "Ich hoffe, ich werde mehr spielen. Ich fühle mich in guter Form und wir werden sehen."

Womöglich könnte er bereits in Augsburg erstmals unter Labbadia in der Startelf stehen. Zum Ende der englischen Woche ist es gut möglich, dass rotiert wird. So könnte Ibisevic beispielsweise eine Pause erhalten.

Auch Labbadia, der nach dem 3:0 in Hoffenheim ein langes Gespräch mit dem 24-Jährigen geführt hat, wird immer zufriedener mit seinem Star-Stürmer. "Er hat eine super Reaktion gezeigt, indem er Dinge umgesetzt hat, die er verändern muss. Er ist einer, der super Anlagen hat und ein Stück weit Opfer der Situation geworden ist", so der Hertha-Coach.

"Ich habe ihn aber auch gesagt, was ich von ihm sehen möchte. Das hat er in den letzten eineinhalb Wochen sehr gut umgesetzt. Deswegen ist Piatek immer eine Überlegung für die Startelf."  

Mit einem Sieg gegen Augsburg können die Berliner ihren klasse Start nach der Corona-Pause veredeln. Mit sieben Punkten aus drei Spielen ist Hertha unter Labbadia noch ungeschlagen. Verzichten muss der Hesse womöglich aber auf die beiden Linksverteidiger Marvin Plattenhardt und Maximilian Mittelstädt.

Plattenhardt musste mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden. Vertreter Mittelstädt hat einen Schlag auf den Oberschenkel bekommen.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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