150 Millionen Euro für Hertha? Windhorst will keine Gewinnausschüttung

Berlin - Der Finanzgeschäftsführer von Hertha BSC sieht keine Gefahr in finanziellen Verpflichtungen dem Investor Tennor gegenüber.

Club-Präsident Werner Gegenbauer (l-r) und Investor Lars Windhorst geben eine Pressekonferenz.
Club-Präsident Werner Gegenbauer (l-r) und Investor Lars Windhorst geben eine Pressekonferenz.  © Andreas Gora/dpa

"Lars Windhorst hat mehrfach erklärt, das es sich um ein langfristiges Investment über 20 oder gar 30 Jahre handelt. Hier geht es also nicht um eine jährliche Dividende oder Gewinnausschüttung", sagte Ingo Schiller in einem Interview des "Kicker" (Montag). 

Die Tennor Holding mit Windhorst an der Spitze verhandelt derzeit über eine Erhöhung ihrer Anteile an dem Fußball-Bundesligisten und will dafür 150 Millionen Euro investieren.

Auch ohne neues Stadion sieht Schiller Hertha in der Lage, das strukturelle Defizit zu überwinden und konstant mehr Geld einzunehmen als auszugeben. 

"Aber wir müssen unsere Einnahme-Situation verbessern, und da kann nur sportlicher Erfolg wie bei jedem Fußballclub auf der Welt der zentrale Treiber sein", sagte Schiller. 

"Nichtsdestotrotz erhoffen wir uns auch Mehrwerte durch Internationalisierung, gerade im Sponsorenbereich, und Digitalisierung."

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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