Hertha BSC: Bobic hängt Cunha und Lukebakio ein Preisschild an

Berlin - Fredi Bobic (49) bastelt weiter am neuen Kader von Hertha BSC und macht dabei offenbar auch vor großen Namen nicht halt.

Manager Fredi Bobic (49) will bei Hertha BSC eine neue Spielphilosophie etablieren und mistet den bestehenden Kader aus.
Manager Fredi Bobic (49) will bei Hertha BSC eine neue Spielphilosophie etablieren und mistet den bestehenden Kader aus.  © Uwe Anspach/dpa

Wie Bild berichtet, hat der neue Manager der Alten Dame zwei seiner Top-Stars ein Preisschild verpasst, die nicht so recht ins neue Spielkonzept der Hertha zu passen scheinen.

Demnach sollen sowohl Matheus Cunha (22) als auch Dodi Lukebakio (23) das Team verlassen dürfen, sofern die wirtschaftlichen Voraussetzungen stimmen. Sprich: Sollte ein lukratives Angebot für einen oder gar beide Angreifer auf dem Tisch von Bobic landen, sollen die Berliner gesprächsbereit sein.

Für Cunha soll dabei eine Summe von mindestens 35 Millionen Euro aufgerufen worden sein. Der brasilianische Edeltechniker wechselte im Januar 2020 für eine Ablösesumme von 18 Millionen Euro von RB Leipzig an die Spree.

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Bobic habe sich bereits mit dem Berater des trickreichen Stürmers zusammengesetzt und ein gutes Gespräch geführt. Erste Angebote aus Italien und Spanien sollen bereits vorliegen.

Grund für die Aussortierung soll die Spielweise des Olympiafahrers sein: "Matheus ist unser bester Fußballer, muss aber ein paar Sachen an sich ändern, weil er sonst in Zukunft Probleme haben wird, egal, wo er spielt. Wenn man mal was auf den Fuß kriegt, kann man auch wieder aufstehen", äußerte sich Bobic gegenüber Bild.

Hertha BSC nimmt Angebote für seine Stars Matheus Cunha und Dodi Lukebakio entgegen

Dodi Lukebakio (23, l.) und Matheus Cunha (22) dürfen Hertha BSC bei einem lukrativen Angebot verlassen.
Dodi Lukebakio (23, l.) und Matheus Cunha (22) dürfen Hertha BSC bei einem lukrativen Angebot verlassen.  © Swen Pförtner/dpa

Dem 49-Jährigen sei es wichtig eine kampfstarke Truppe auf die Beine zu stellen, die mit ihrer Mentalität und ihrem Einsatzwillen überzeugt.

Attribute die auch auf Lukebakio nicht unbedingt zutreffen, der in der vergangenen Saison oftmals eine mangelnde Körpersprache auf dem Platz an den Tag legte und insbesondere im Spiel gegen den Ball Schwächen aufwies.

Im Fall des Belgiers sollen die Spree-Athener sogar bereit dazu sein, bei einem möglichen Verkauf einen Verlust hinzunehmen, denn für den schnellen Außenstürmer sollen 15 Millionen Euro als Ablöse im Gespräch sein.

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Um ihn vom FC Watford loszueisen, überwiesen die Berliner im August 2019 nämlich satte 20 Millionen Euro an den Premier-League-Klub.

Damit würden den Charlottenburgern zwar zwölf Tore und elf Vorlagen abgehen - so viel haben die beiden in der zurückliegenden Bundesliga-Spielzeit beigesteuert - aber die Blau-Weißen könnten zwei Top-Verdiener von ihrer Gehaltsliste streichen und dieses Geld in Spieler investieren, die eher zur Spielphilosophie von Fredi Bobic passen.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa, Uwe Anspach/dpa (Bildmontage)

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