Michael Preetz äußert sich zu Götze-Transfer: Darum hat es nicht geklappt

Berlin - Darum spielt der WM-Held nicht in Berlin: Mario Götze (28) geht mittlerweile in der niederländischen Eredivisie beim PSV Eindhoven unter dem deutschen Trainer Roger Schmidt (53) auf Torjagd. Im Sommer wurde der 28-Jährige auch immer wieder bei Hertha BSC gehandelt. Manager Michael Preetz (53) hat nun erklärt, wieso der Transfer letztendlich nicht zustande gekommen ist.

WM-Held Mario Götze (28) geht mittlerweile in der niederländischen Eredivisie beim PSV Eindhoven auf Torjagd.
WM-Held Mario Götze (28) geht mittlerweile in der niederländischen Eredivisie beim PSV Eindhoven auf Torjagd.  © Maurice Van Steen/ANP/dpa

Preetz glaubt nicht, dass Hertha BSC mit der Nichtverpflichtung des Ex-Nationalspielers von Borussia Dortmund eine Chance verpasst hat.

"Mario war auf dem Markt. Aber es müssen alle Parameter zusammenpassen, damit es zu einem Transfer kommt. Das war nicht der Fall", sagte Preetz im Interview des Kicker am Montag.

Der 53-Jährige sieht den gewaltigen Umbruch im Kader des Bundeligisten als Grund für die schwankenden Leistungen zum Saisonauftakt.

"Wir haben wegen der vielen auslaufenden Verträge die Chance gesehen, an der Kader-Struktur zu arbeiten und den Kader auch zu verschlanken. Das ist uns gelungen. Und wir haben immer gesagt, dass die Räume, die durch den Weggang von Führungsspielern entstehen, von anderen besetzt werden", sagte Preetz. 

Michael Preetz: "Brauchen einen etwas längeren Atem - aber den haben wir."

Hertha-Manager Michael Preetz (53) äußerte sich in einem Interview zu dem gescheiterten Transfer von Mario Götze.
Hertha-Manager Michael Preetz (53) äußerte sich in einem Interview zu dem gescheiterten Transfer von Mario Götze.  © Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Dass das nicht von heute auf morgen gehe, sei dem Verein klar gewesen: "Das ist kein Prozess, der in ein paar Wochen oder Monaten abgeschlossen ist."

Dennoch hätte er sich gewünscht, "dass wir den einen oder anderen Punkt mehr machen und die erste Pokalrunde überstehen. Das wäre trotz der Schwierigkeiten (...) möglich gewesen und das hätte den Entwicklungsprozess sicher beschleunigt. Insofern brauchen wir einen etwas längeren Atem - aber den haben wir", erklärte Preetz.

Dass die letzte Tranche von Investor Tennor in Höhe von 100 Millionen Euro nicht wie zunächst geplant Ende Oktober kam, beunruhigt Preetz nicht.

"Lars Windhorst hat oft genug betont, dass er diese Partnerschaft nicht als ein kurzfristiges Investment von zwei oder drei Jahren, sondern vielmehr für die nächsten zehn Jahre oder mehr sieht." Er habe keine Zweifel, dass die 100 Millionen kommen.

Titelfoto: Maurice Van Steen/ANP/dpa, Stache/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

Mehr zum Thema Hertha BSC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0