Fast zehn Stunden Playstation: Wie Herthas Wolf die Quarantäne bewältigt

Berlin - Weil ein Profi von Hertha BSC positiv auf das Coronavirus getestet wurde, befindet sich seit Dienstag die gesamte Mannschaft in Quarantäne. Mit kurzen Videos appellieren die Spieler an die Hertha-Fans zu Hause zu bleiben - und kämpfen gegen die Eintönigkeit.

Marius Wolf jubelt über seinen Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn.
Marius Wolf jubelt über seinen Treffer zum 2:0 gegen den SC Paderborn.  © Tom Weller/dpa

 "Man hält sich halt irgendwie bei Laune", sagte Marius Wolf in einem Instagram-Video des Sky-Moderators Riccardo Basile am Samstagabend und meinte zu einer entsprechenden Frage: "Vorgestern war ich fast schon wirklich zehn Stunden an der PlayStation." 

Sein Tag bestehe momentan hauptsächlich aus Sport machen, Spielen an der Videokonsole und Filmschauen.

Nach einem positiven Befund auf das Coronavirus bei einem Spieler der Profimannschaft von Hertha wurde für alle Spieler des Lizenzspieler-Kaders sowie das Trainer- und Funktionsteam eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet. 

Diese wird auch beibehalten, nachdem alle Tests des weiteren Profiteams negativ ausgefallen waren. Die Spieler halten sich unter anderem auf Spinning-Rädern fit.

Mit seinen Mitspielern und Freunden ist der 24-Jährige deshalb momentan nur per Handy in Kontakt. "Ich muss mein Handy vier, fünf Mal aufladen am Tag. Ich telefoniere viel mit meinen Jungs, die müssen ja für mich einkaufen", sagte er.

Während die Deutsche Fußball Liga zunächst bis zum 2. April die Spiele ausgesetzt hat, darf in Berlin bis zum 19. April nicht gespielt werden. Das hatte der Senat im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.

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Titelfoto: Tom Weller/dpa

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