Hertha BSC: Plattenhardt und Lukebakio dürfen wegen Corona nicht trainieren

Berlin - Der an Corona erkrankte Fußball-Profi Marvin Plattenhardt (29) von Hertha BSC darf derzeit auch daheim in der Quarantäne nicht trainieren. Der Athletik-Coach des Berliner Fußball-Bundesligisten, Henrik Kuchno (47), bestätigte am Mittwoch in einer digitalen Medienrunde, dass für den 29 Jahre alten Abwehrspieler Sportverbot besteht.

Die Hertha-Profis Marvin Plattenhardt (29, l.) und Dodi Lukebakio (23) dürfen aufgrund ihrer Corona-Erkrankung aktuell nicht am Training teilnehmen.
Die Hertha-Profis Marvin Plattenhardt (29, l.) und Dodi Lukebakio (23) dürfen aufgrund ihrer Corona-Erkrankung aktuell nicht am Training teilnehmen.  © Marius Becker/dpa, John Macdougall/afp POOL/dpa (Bildmontage)

Wann Plattenhardt beim Training, das die Berliner wegen einer Quarantäne der gesamten Mannschaft online zu Hause in ihren Wohnungen absolvieren müssen, wieder einsteigen kann, ist offen.

An eine Rückkehr von Torwart Rune Jarstein (36) ist nach einem schwereren Krankheitsverlauf vorerst nicht zu rechnen.

"Da wird auch in der nächsten Zeit nichts passieren. Wir hoffen, dass er in der nächsten Zeit auch ohne Sport auf die Beine kommt. Ich glaube, da hat er genug zu tun", sagte Kuchno.

Der erkrankte Dodi Lukebakio (23) ist Kuchno zufolge derzeit auch "ohne Beanspruchung im körperlichen Bereich".

Nachdem Trainer Pal Dardai (45), Assistenzcoach Admir Hamzagic (35) sowie Lukebakio und Plattenhardt Ende vergangener Woche positiv getestet worden waren, mussten sich Mannschaft und Trainerteam für 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

Hertha BSC veröffentlicht bei Twitter ein Statement von Athletik-Coach Henrik Kuchno

Herthas Athletik-Coach: Mannschaft ist auf einem guten Weg

Herthas Athletik-Trainer Henrik Kuchno (47) kann die Spieler während der Quarantäne nur mit Online-Einheiten fit halten, sieht die Mannschaft aber auf einem guten Weg.
Herthas Athletik-Trainer Henrik Kuchno (47) kann die Spieler während der Quarantäne nur mit Online-Einheiten fit halten, sieht die Mannschaft aber auf einem guten Weg.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Mittlerweile ist Hertha auf den Abstiegsrelegationsplatz abgerutscht und muss im Kampf um den Ligaverbleib nach der Rückkehr ein strammes Programm absolvieren.

Der Fitness-Coach der Hauptstädter sieht die Mannschaft trotz der eingeschränkten Trainingsbedingungen auf einem guten Weg.

"Wenn wir über das Herz-Kreislauf-System sprechen, glaube ich nicht, dass wir dort großartige Verluste hinnehmen müssen. Dafür gibt es genug Trainingsmethoden. Da habe ich überhaupt keine Bauchschmerzen", sagte er.

Kuchno sprach aber auch von einer "Gratwanderung von der Beanspruchung" und sorgt sich vor allem um mögliche Verletzungen, wenn es wieder losgeht.

"Ich habe auch keinen Zauberstab. Sicher wird uns auch irgendwas passieren", sagte der 47-Jährige.

Titelfoto: Marius Becker/dpa, John Macdougall/afp POOL/dpa (Bildmontage)

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