Hertha BSC: Cunha trumpft bei Olympia auf! Folgt er Cordoba nach Russland?

Berlin/Tokio - Matheus Cunha (22) weilt zurzeit mit der brasilianischen Fußballnationalmannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio, doch wird er danach zu Hertha BSC zurückkehren oder den Bundesligisten verlassen? Eine neue Spur führt angeblich nach Russland.

Hertha-Stürmer Matheus Cunha (22) sorgt aktuell mit der brasilianischen U23 beim olympischen Fußballturnier für Furore.
Hertha-Stürmer Matheus Cunha (22) sorgt aktuell mit der brasilianischen U23 beim olympischen Fußballturnier für Furore.  © Fernando Vergara/AP/dpa

Der 22-Jährige wollte und sollte sich bei Olympia ins Schaufenster stellen, um mit einer guten Leistung andere Klubs auf sich aufmerksam zu machen.

Schließlich ist auch Hertha-Manager Fredi Bobic (49) nicht abgeneigt den Offensivmann bei einem lukrativen Angebot ziehen zu lassen und eine gute Leistung bei dem viel beachteten Turnier würde den Preis natürlich in die Höhe treiben.

Und bisher hat der Brasilianer dieses Versprechen gehalten, denn nach Superstar Richarlison (24) der mit einem Hattrick im ersten Vorrundenspiel Team Deutschland den Zahn zog und mit einem Wechsel zu Real Madrid in Verbindung gebracht wird, ist Cunha der beste Angreifer der Seleção.

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In vier Partien hat er zwei Tore erzielt und eine Vorlage gegeben. Im Viertelfinale markierte er den 1:0 Siegtreffer gegen Ägypten und trifft mit seiner Mannschaft im Halbfinale des olympischen Fußballturniers nun auf Mitfavorit Mexiko.

Kein Wunder also, dass immer mehr Vereine auf den technisch versierten Stürmer aufmerksam werden.

Der brasilianische Journalist Marcelo Hazan berichtet bei Twitter über ein Angebot für Matheus Cunha

Folgt Matheus Cunha seinem ehemaligen Sturmpartner Jhon Cordoba nach Russland?

Wird Matheus Cunha (22) auch in der kommenden Saison noch für Hertha BSC jubeln oder verlässt er die Berliner?
Wird Matheus Cunha (22) auch in der kommenden Saison noch für Hertha BSC jubeln oder verlässt er die Berliner?  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

Schon vor Beginn des Turniers soll es Interesse von mehreren europäischen Spitzenklubs wie Leeds United, AS Monaco, Atalanta Bergamo, Atletico Madrid, SSC Neapel oder auch Inter Mailand gegeben haben.

Nun will der brasilianische Journalist Marcelo Hazan von einem weiteren Interessenten Kenntnis haben, der sogar schon ein konkretes Angebot vorgelegt haben soll.

Bei Twitter berichtete er von einer Offerte des amtierenden russischen Meisters Zenit St. Petersburg, die sich bei einer Summe von 25 Millionen Euro bewegen soll.

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Russische Top-Vereine sind dafür bekannt, dass sie ihren Spielern hohe Gehälter zahlen, was auch ein Grund dafür ist, dass viele einheimische Superstars in der Premier Liga gehalten werden können. Das zieht natürlich auch ausländische Spieler an.

Und bei Zenit spielen mit Douglas Santos (27), Wendel (23) und Malcom (24) bereits drei Landsleute von Cunha, sodass ihm die Eingewöhnung leichter fallen dürfte als bei anderen Klubs. Außerdem könnte er mit den Russen in der Champions League antreten.

Allerdings ist die Qualität der russischen Liga natürlich nicht vergleichbar mit der Premier League, der La Liga oder auch der Serie A. Außerdem dürfte Bobic die gebotene Ablösesumme kaum zum Zucken animieren, denn der Geschäftsführer Sport von Hertha BSC hatte Cunha bereits ein Preisschild von rund 35 Millionen Euro verpasst. Es ist also eher unwahrscheinlich, dass Matheus Cunha seinem ehemaligen Sturmpartner Jhon Cordoba (28) nach Russland folgen wird.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

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