Achtung, Hertha! Auf die Alte Dame wartet ein echtes Hammer-Programm

Berlin - Hertha BSC scheint genau zur richtigen Zeit den Negativlauf gestoppt haben. Das überzeugende 3:0 beim FC Augsburg war erst der zweite Sieg in dieser noch jungen Saison. Zuvor blieb die Mannschaft von Bruno Labbadia (54) fünf Spiele in Folge sieglos. 

Bruno Labbadia (r.) setzt nach der Verletzung von Jhon Cordoba wieder auf Krzysztof Piatek (l.)
Bruno Labbadia (r.) setzt nach der Verletzung von Jhon Cordoba wieder auf Krzysztof Piatek (l.)  © Stefan Puchner/dpa-Pool/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Mit der Punkteausbeute (7) sind die Berliner zwar nicht zufrieden, doch die Entwicklung stimmt. "Die Spieler haben nach dem Sieg in Augsburg gemerkt, dass die Art und Weise, wie wir spielen, funktioniert. Und gerade Glaube und Überzeugung brauchen die Spieler", hatte Labbadia zuletzt erklärt.

Wie wichtig der Dreier nach der langen Durststrecke sein kann, zeigt allein ein Blick auf den Spielplan. Auf Hertha wartet ein echtes Hammerprogramm.

Die nächsten Gegner: Borussia Dortmund (Heim), Bayer Leverkusen (Auswärts), 1. FC Union Berlin (Heim) und Borussia Mönchengladbach (Auswärts). 

Bis auf Union sind das alles Teams, die tendenziell eher in der oberen Tabellenhälfte einzuordnen sind. Doch die Eisernen sind fantastisch in die Saison gestartet und stehen mit 12 Punkten nicht unverdient auf Platz fünf in der Tabelle.

Sorgen bereitet vor allem die Heimschwäche. Der Hauptstadt-Klub ist im Olympiastadion noch sieglos, konnte aber in der Fremde auch gegen spielstarke Mannschaften (Bayern München/RB Leipzig) dagegenhalten.

Peter Pekarik qualifiziert sich mit der Slowakei für die EM

Dass die Alte Dame nach der Länderspielpause wie schon gegen den VfB Stuttgart einbricht, befürchtet der Hertha-Coach ohnehin nicht. Bislang hatten es die Länderspiele nicht gerade gut gemeint. Kryzsztof Piatek (25) musste in Quarantäne, die Südamerikaner kehrten ohne Spielpraxis, aber mit müden Knochen zurück und Matteo Guendouzi (21) infizierte sich mit dem Coronavirus.

Diesmal scheint es aber anders zu laufen. Die Herthaner dürften mit Selbstvertrauen zurückkommen. Dodi Lukebakio (23) gab sein Debüt für die belgische Nationalmannschaft, Torjäger Piatek traf gegen die Ukraine und Peter Pekarik löste mit der Slowakei das EM-Ticket.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa-Pool/dpa, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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