Hertha BSC wohl auch im Spitzenspiel beim BVB ohne Khedira und Cunha

Berlin - Fußball-Bundesligist Hertha BSC muss wohl auch im kommenden Auswärtsspiel gegen Borussia Dortmund auf Sami Khedira (33) und Matheus Cunha (21) verzichten.

Auch im kommenden Spitzenspiel bei Borussia Dortmund muss Hertha BSC wohl auf seine Leistungsträger Matheus Cunha (21, l.) und Sami Khedira (33) verzichten.
Auch im kommenden Spitzenspiel bei Borussia Dortmund muss Hertha BSC wohl auf seine Leistungsträger Matheus Cunha (21, l.) und Sami Khedira (33) verzichten.  © Annegret Hilse/Reuters/POOL/dpa, Carmen Jaspersen/dpa (Bildmontage)

"Wahrscheinlich sind sie am Wochenende auch nicht dabei, wenn kein kleines Wunder passiert", sagte Trainer Pal Dardai (44) vor der Begegnung am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Zum Auftakt in die Trainingswoche am Dienstag fehlten sowohl Ex-Weltmeister Khedira (Wadenverletzung) als auch der brasilianische Nationalspieler Cunha (Oberschenkelprobleme).

Nemanja Radonjic (25, Leistenprobleme) trainierte zwar schon wieder mit den Berlinern, ein Einsatz des Serben gilt zum jetzigen Zeitpunkt aber auch noch als eher unwahrscheinlich.

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Alle drei Profis hatten sich am letzten Februar-Wochenende gegen den VfL Wolfsburg (0:2) verletzt. Es sei "schwierig, etwas zu sagen", meinte Dardai angesprochen auf den Gesundheitszustand der Spieler.

In Dortmund will der Hauptstadtclub trotz der personellen Probleme mutig auftreten.

"Wir wollen die ganze Woche offensiv denken und ans Limit gehen", betonte der ungarische Chefcoach: "Wozu sollen wir bunkern? Wir können nichts verlieren. Wir wollen nicht passiv sein."

Nemanja Radonjic konnte am Dienstag wieder am Training von Hertha BSC teilnehmen

Hertha steht vor dem 25. Bundesliga-Spieltag dank eines erlösenden Sieges gegen den FC Augsburg (2:1) am vergangenen Samstag als Tabellen-15. zwei Zähler vor der Abstiegszone. Der BVB ist als Sechster der Favorit. "Wichtig ist, dass wir am Ende in der Liga bleiben", sagte der 44 Jahre alte Dardai zum Ziel für die kommenden Wochen.

Titelfoto: Annegret Hilse/Reuters/POOL/dpa, Carmen Jaspersen/dpa (Bildmontage)

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