Hertha BSC: Stark wieder hinten gefragt! Und vorn Cordoba?

Berlin - Schon beim ersten Spiel nach der Mini-Winterpause steckt jede Menge Brisanz drin. Der FC Schalke 04 will mit einem neuen Trainer die Horrorserie von 29 sieglosen Spielen im Olympiastadion beenden. Doch auch Hertha BSC spürt den Druck.

Niklas Stark (25) wieder wohl wieder im Abwehrzentrum gebraucht. Jhon Cordoba (27) steht Bruno Labbadia wieder zur Verfügung.
Niklas Stark (25) wieder wohl wieder im Abwehrzentrum gebraucht. Jhon Cordoba (27) steht Bruno Labbadia wieder zur Verfügung.  © Marius Becker/dpa, Carmen Jaspersen/dpa

Zu schwach waren die vergangenen beiden Spiele. Bei der Nullnummer gegen den 1. FSV Mainz 05 schafften es die Berliner nicht einmal, aufs Tor zu schießen, zum Abschluss setzte es ein 1:4 beim SC Freiburg.

Mit gerade mal 13 Punkten aus 13 Spielen beendet die Alte Dame das Fußball-Jahr 2020 auf Platz 14. "Wir wollen einen guten Einstieg in dieses Jahr und dafür brauchen wir einen fokussierten, sehr konzentrierten Auftritt der Mannschaft", fordert Manager Michael Preetz (53) nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten eine klare Leistungssteigerung.

"Es wird sicherlich ein sehr intensives und sehr, sehr enges Spiel, wo eine Menge auf dem Spiel steht. Es ist für uns die Möglichkeit im Januar durchzustarten."

Allerdings erstmals ohne Dedryck Boyata (30). Herthas Kapitän steht Bruno Labbadia (54) nicht zur Verfügung. Für den Abwehrchef dürfte wohl Niklas Stark (25), der zuletzt überwiegend im defensiven Mittelfeld agierte, wieder ins Abwehrzentrum rücken.

"Niklas hat in den letzten Wochen eine sehr gute Entwicklung gemacht. Man sieht, dass er jetzt körperlich in einem ganz anderen Bereich ist als noch zu Beginn meiner Zeit in Berlin. Er bringt viel Energie mit rein und stopft viele Löcher", lobt der Hertha-Coach den Nationalspieler. "Ich hoffe, dass er die Position ähnlich ausfüllt, wie er es auf der Sechs gemacht hat."

Jhon Cordoba vor Rückkehr in die Startelf?

Jhon Cordoba (27) bejubelt sein Tor zum 1:2 beim FC Bayern München.
Jhon Cordoba (27) bejubelt sein Tor zum 1:2 beim FC Bayern München.  © Sven Hoppe/dpa

Gute Nachrichten gibt es hingegen im Angriff. Jhon Cordoba (27) ist zu Wochenbeginn nach seiner Sprunggelenksverletzung wieder komplett ins Teamtraining eingestiegen.

Herthas Pistolero Krzysztof Piatek (25) wurde während seiner Abwesenheit mit einem Doppelpack zwar zum Derbyhelden, blieb in den meisten Spielen aber meist unauffällig. Mannschaft und Spieler scheinen sich auch knapp ein Jahr nach seinem Wechsel in die Bundesliga noch immer nicht aneinander gewöhnt zu haben.

Mit dem robusten Cordoba, der seine Stärken auch mit dem Rücken zum Tor hat, würde sich das Spiel der Hertha ändern. "Natürlich haben wir ihn vermisst. Er hatte einen sehr, sehr guten Einstand. Man hat gemerkt, dass er relativ schnell ein Fixpunkt in der Mannschaft war", so Labbadia.

Ein Startelfeinsatz dürfte für den Stoßstürmer (drei Tore in sieben Spielen) aber noch zu früh kommen. "Man merkt Jhon an, dass er zwei Monate nicht auf dem Platz gestanden hat."

Titelfoto: Marius Becker/dpa, Carmen Jaspersen/dpa

Mehr zum Thema Hertha BSC:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0