Nach Wechsel zu Arsenal: Rekik-Bruder tritt gegen Hertha nach

Berlin - Verteidiger-Talent Omar Rekik hat sich nach seinem Wechsel zum FC Arsenal enttäuscht über seinen bisherigen Klub Hertha BSC gezeigt.

Nach Karim Rekik (l.) hat auch sein jüngerer Bruder Omar Hertha BSC verlassen. Der 19-Jährige hat sich enttäuscht über seinen bisherigen Klub gezeigt.
Nach Karim Rekik (l.) hat auch sein jüngerer Bruder Omar Hertha BSC verlassen. Der 19-Jährige hat sich enttäuscht über seinen bisherigen Klub gezeigt.  © Andreas Gora/dpa, Stefan Bröhl/TAG24

"Für mich gab es bei Hertha keine Perspektive mehr", sagte der Fußballer dem Onlineportal der "Bild"-Zeitung (Freitag).

Er habe beim Berliner Bundesligisten zwar schon früh bei den Profis mittrainiert: "Aber von Hertha kam niemand zu mir, um über eine Perspektive und meine Zukunft zu sprechen. Erst als Arsenal sich bei mir gemeldet hatte, reagierte Hertha."

Angeblich erst als mit dem englischen Premier-League-Club schon längst alles klar war, habe Hertha "um mich gekämpft und mit mir über einen Profivertrag gesprochen", wird der 19-Jährige zitiert: "Das hat mich auch sehr geehrt und gefreut. Ich hätte gerne darüber nachgedacht. (...) Aber es war einfach zu spät."

Rekik soll künftig für die U23 von Arsenal auflaufen. Der Bruder von Karim Rekik (26), der Anfang Oktober von Hertha zum FC Sevilla ging, soll bereits im Sommer das Interesse von Arsenals Nachwuchsakademie-Leiter Per Mertesacker geweckt haben.

Der Ex-Profi habe die "Hauptrolle" bei dem Transfer gespielt, sagte Rekik: "Er setzt große Stücke auf mich und ich freue mich total, von ihm zu lernen. Er ist eine Arsenal-Legende und Weltmeister mit Deutschland."

Zu einem Einsatz in der Bundesliga kam U23-Spieler Rekik beim Hauptstadt-Club nicht. Bei Arsenal unterschrieb er einen Vertrag über vier Jahre. Die Ablöse soll angeblich bei 600.000 Euro liegen.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa, Stefan Bröhl/TAG24

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