Bleibt Pekarik in Berlin? "Wenn Hertha will,..."

Berlin - Peter Pekarik ist zurück! Der Slowake hat sich unter Bruno Labbadia als rechter Verteidiger fest gespielt. Schon bei der Premiere von Klinsmann-Nachfolger Nouri in Paderborn hatte der 33-Jährige gezeigt, dass auf ihn Verlass ist. Es war sein erster Einsatz seit zehn Monaten.

Herthas Peter Pekarik im Zweikampf mit Unions Marius Bülter.
Herthas Peter Pekarik im Zweikampf mit Unions Marius Bülter.  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Nun erlebt der slowakische Nationalspieler seinen dritten Frühling. Unter Labbadia ist der Routinier wieder wichtig, absolvierte alle vier Spiele über 90 Minuten.

"Er ist jemand, der total unterschätzt wird. Er ist ein Top-Profi und jemand, der immer ein gewisses Level abruft", erklärt Labbadia. "Wenn man überlegt, wie lange er nicht gespielt hat, muss man davor den Hut ziehen." 

Unaufgeregt beackert Pekarik die rechte Außenbahn und zeigt plötzlich auch seine offensiven Qualitäten. Sowohl beim 1:0 in Hoffenheim, als auch beim jüngsten Führungstor von Dilrosun gegen Augsburg hatte "Peka" maßgeblichen Anteil.

"Der Trainer will, dass beide Außenverteidiger marschieren, wenn der Raum da ist. Das gefällt mir. So komme ich oft zum Flanken oder zum Schießen", so Herthas Musterprofi.

Seit mittlerweile acht Jahren spielt Pekarik nun schon in Berlin. Ob das Kapitel Hertha BSC fortgesetzt wird, ist aber unklar. Im Sommer endet sein Vertrag.

"Die Zeit vorher war nicht einfach. Da waren mehrere kleine Verletzungen, ich konnte nicht richtig kämpfen um meine Position. Jetzt ist es ganz anders."

Bestritt der 91-fache Nationalspieler in der Saison 17/18 noch immerhin 17 Bundesligaspiele für den Hauptstadt-Klub, waren es vergangene Spielzeit nur noch drei. Der Rechtsverteidiger galt schon als abgeschrieben, doch nun könnte tatsächlich ein neuer Vertrag winken. Die Bereitschaft zu bleiben, ist da. "Wenn ein Angebot des Vereins kommt, bleibe ich sehr gerne!"

Hertha will zwar im Sommer auf seiner Position noch einmal nachlegen, eine Zukunft in Charlottenburg ist aber nicht ausgeschlossen. "Die Tür für Peka ist bei uns nicht zu", verriet Manager Michael Preetz dem "Kicker".

Titelfoto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

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