Hertha BSC: Positiver Saisonabschluss gegen Schalke 04 zum Greifen nah

Berlin - Am Mittwoch (18 Uhr/Sky) kann Hertha BSC einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Im Nachholspiel vom 31. Bundesliga-Spieltag muss die Alte Dame bei Absteiger FC Schalke 04 antreten.

Im Hinspiel freuten sich die Berliner über einen 3:0-Erfolg gegen Schalke 04 im heimischen Olympiastadion. Ein Sieg bei den Knappen würde Hertha dem Klassenerhalt einen großen Schritt näherbringen.
Im Hinspiel freuten sich die Berliner über einen 3:0-Erfolg gegen Schalke 04 im heimischen Olympiastadion. Ein Sieg bei den Knappen würde Hertha dem Klassenerhalt einen großen Schritt näherbringen.  © Annegret Hilse/Reuters Pool/dpa

Für die Gastgeber aus Gelsenkirchen geht es nur noch darum, sich mit erhobenem Haupt aus der Liga zu verabschieden, soweit das nach dieser Katastrophen-Saison überhaupt noch möglich ist.

Immerhin hatte Schalke-Coach Dimitrios Grammozis (42) im Vorfeld der Partie angekündigt, keine Wettbewerbsverzerrung im Abstiegskampf begehen zu wollen.

Aus diesem Grund warnte auch Hertha-Kapitän Niklas Stark (26) bei der Pressekonferenz am Dienstag vor dem Gegner, der schwierig einzuschätzen sei.

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"Wir müssen davon ausgehen, dass Schalke noch einmal alles raushaut", stellte er fest. "Für uns geht es noch um sehr viel, wir gehen mit Elan in die Partie und spielen auf Sieg", kündigte der 26-Jährige an.

Sein Trainer Pal Dardai (45) bestätigte ihn: "Wir werden alles geben in dem Spiel." Als Ergebnis sei ein Unentschieden okay, drei punkte bezeichnete der Ungar als "einen Traum".

Setzt Hertha-Coach Pal Dardai gegen den FC Schalke 04 wieder auf radikale Rotation?

Hertha-Coach Pal Dardai (45) verspürt vor dem wichtigen Spiel beim FC Schalke 04 Ruhe in seiner Mannschaft.
Hertha-Coach Pal Dardai (45) verspürt vor dem wichtigen Spiel beim FC Schalke 04 Ruhe in seiner Mannschaft.  © Soeren Stache/dpa-Pool/dpa

Bei den Berlinern geht man derzeit nicht davon aus, dass das Spiel aufgrund eines positiven Corona-Falls bei den Königsblauen abgesagt werden könnte. Dementsprechend werden alle Abläufe wir geplant durchgeführt.

Vor der Partie gegen die Knappen verspürt Dardai "Ruhe, keine Hektik, keine unsicheren Spieler" und verspricht: "Wenn der Schiedsrichter pfeift, sind wir da. Bisher war unsere Mannschaft in den engen Spielen immer da."

Stark ging in seiner Ankündigung sogar noch einen Schritt weiter: "Morgen Abend wird der Rasen brennen!" Allerdings gab er auch zu bedenken, dass die Mannschaft sich nicht zu sehr den Kopf darüber zerbrechen sollte, jetzt wo ein positiver Saisonabschluss zum Greifen nah scheint.

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Coach Dardai muss sich hingegen erneut den Kopf über seine Aufstellung in dem anstehenden Auswärtsspiel zerbrechen, denn das Lazarett der Blau-Weißen hat sich am Dienstag mit Jhon Cordoba (28) um einen weiteren Spieler vergrößert.

Der kolumbianische Stürmer wird in der laufenden Saison kein Spiel mehr bestreiten können und gesellt sich damit zu Matteo Guendouzi (22), Luca Netz (17) und Rune Jarstein (36). Am Mittwoch werden zudem Maximilian Mittelstädt (24), Matheus Cunha (21) und voraussichtlich auch Sami Khedira (34) nicht zur Verfügung stehen.

Dennoch hofft der 45-jährige Trainer der Spree-Athener auf Schalke "fitnessmäßig eine bessere Tagesform als gegen Bielefeld" zu haben. Dabei dürfte der Übungsleiter wohl erneut auf das Rotations-Prinzip setzen.

Titelfoto: Annegret Hilse/Reuters Pool/dpa

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