Nach Corona-Schreck: Hertha-Torhüter Jarstein aus Krankenhaus entlassen

Berlin - Die Corona-Infektion bei Hertha BSC hat Rune Jarstein (36) am schwersten getroffen: Der Stammtorhüter war Anfang April positiv auf das Coronavirus getestet worden und kam in kurzzeitig ein Krankenhaus. Nun konnte der 36-Jährige es wieder verlassen.

Herthas-Torhüter Rune Jarstein (36) war Anfang April positiv auf das Coronavirus getestet worden und kam kurzzeitig in ein Krankenhaus.
Herthas-Torhüter Rune Jarstein (36) war Anfang April positiv auf das Coronavirus getestet worden und kam kurzzeitig in ein Krankenhaus.  © Swen Pförtner/dpa

Das bestätigte Carsten Schmidt (56) am Sonntag. Der Hertha-Boss und ehemalige Sky-Chef zeigte sich beim SPORT1 Doppelpass darüber glücklich.

Bereits am späten Samstagabend hatte Sportdirektor Arne Friedrich (41) im "Aktuellen Sportstudio" des ZDF gesagt: "Ihm geht es mittlerweile wieder besser. Er ist auf dem Weg der Besserung."

Bei den anderen mit dem Virus Sars-CoV-2 Infizierten - Trainer Pal Dardai (45), Co-Trainer Admir Hamzagic und Stürmer Dodi Lukebakio (23) - seien schwächere Verläufe zu beobachten gewesen.

"Also allen Beteiligten geht es den Umständen entsprechend gut. Und das ist die Hauptsache", sagte der Sportdirektor.

Wie es zum Corona-Ausbruch bei der Hertha kommen konnte, ist Friedrich zufolge unklar. Lediglich bei Jarstein habe man die Vermutung, dass er sich im Rahmen von Länderspielen infiziert habe.

"Es ist super schwer nachzuvollziehen, wer sich wo angesteckt hat", sagte er. Zugleich betonte der Ex-Profi, dass sich die Mannschaft immer konsequent an die Hygienevorschriften gehalten habe. "Ich kann Ihnen sagen und auch versichern, dass wir das Hygienekonzept einhalten und sogar auch übererfüllen", betonte er.

Alle Spieler sowie der komplette Betreuerstab des Clubs befinden sich in einer 14 Tage dauernden Quarantäne. Deswegen sind auch die Spiele der Berliner beim FSV Mainz 05 an diesem Sonntag sowie gegen den SC Freiburg und beim FC Schalke 04 abgesagt worden. Nachholtermine stehen noch nicht fest.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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