Hertha verteilt Geschenke: Nächste Pleite in Freiburg!

Freiburg/Berlin - Unnötige Niederlage für Hertha BSC! Die Berliner haben sich am Dienstagabend selbst um den Erfolg gebracht und mit 1:2 (0:0) beim SC Freiburg verloren. Für den Hauptstadt-Klub ist es nun die dritte Niederlage in Folge.

Berlins Vedad Ibisevic (l) in Aktion gegen Freiburgs Dominique Heintz.
Berlins Vedad Ibisevic (l) in Aktion gegen Freiburgs Dominique Heintz.  © Tom Weller/dpa pool/dpa

Vincenzo Grifo hatte Freiburg im Schwarzwald-Stadion in Führung gebracht (61.). Vedad Ibisevic erzielte für Hertha den Ausgleich (65.), ehe der eingewechselte Nils Petersen die Gastgeber erneut in Führung brachte (71.).

Bruno Labbadia veränderte seine Startelf nach der 1:4-Heimpleite gegen Frankfurt auf zwei Positionen. Dodi Lukebakio und Niklas Stark ersetzten Dedryck Boyata (Rot-gesperrt) und Per Skjelbred (verletzt).

Hertha suchte trotz großer Personalsorgen den Weg nach vorne. Den ersten Abschluss hatten zwar die Gastgeber (Sallai/5.), die größte Chance gehörte aber den Berlinern, die erneut auf eine Doppelspitze setzten.

Lukebakio ging mit Tempo an Heintz vorbei, ließ sich aber nicht fallen, sondern legte den Ball vor Schwolow noch einmal quer zu Ibisevic. Im letzten Moment konnte Lienhart noch seinen Fuß dazwischen bringen (13.).

Auf der Gegenseite klärte erst Torunarigha in höchster Not gegen Sallai, dann verfehlte Höflers Versuch das Tor nur um Zentimeter (22.). Freiburg war jetzt dran, auch weil die Gäste einen vielversprechenden Konter schlecht zu Ende spielten.

In der Folge gönnte sich die Partie nach einem durchaus ansprechenden Beginn eine Verschnaufpause. Erst kurz vor der Pause wurde es im Freiburger Strafraum wieder gefährlich. Eine tolle Flanke von Lukebakio konnte Lienhart gerade noch so per Kopf vor Ibisevic klären (39.).

Die Aufstellung von Hertha BSC

Hertha-Kicker Vladimir Darida wird zum Pechvogel

SC-Kicker Jonathan Schmid (l) im Zweikampf mit Herthas Vladimir Darida.
SC-Kicker Jonathan Schmid (l) im Zweikampf mit Herthas Vladimir Darida.  © Tom Weller/dpa pool/dpa

Der zweite Durchgang begann ähnlich wie der erste. Den Badenern gehörten die erste Gelegenheit, das Tor machten aber die Gäste.

Lukebakio fasste sich ein Herz und jagte den Ball aus etwa 20 Metern in die Maschen, allerdings hatte der Kölner Keller etwas dagegen.

Darida kam kurz zuvor gegen Schmidt etwas zu spät. Schiedsrichter Robert Stieler schaute sich die Szene noch einmal an und gab den Treffer nicht.

Stattdessen gingen die Gastgeber in Führung. Grifo konnte Jarstein per Freistoß überwinden - 0:1 (61.). Da sah der Keeper nicht gut aus.

Die Berliner schüttelten sich kurz und schlugen prompt zurück. Koch hatte Pekarik zu Fall gebracht. Steiler zeigte sofort auf den Punkt. Ibisevic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter locker zum 1:1 (65.). Die Gäste wollten jetzt mehr und hatten durch Darida die große Chance das Spiel zu drehen.

Nur wenige Minuten später stand der Tscheche erneut im Mittelpunkt. Ein Zuspiel von Jarstein vertändelte Darida gegen Petersen den Ball. Der eingewechselte Stürmer konnte sich die Ecke aussuchen - 1:2 (71). Was für ein Geschenk!

In der Schlussphase warf Hertha noch einmal alles nach vorne, konnte Schwolow aber nicht mehr in Bedrängnis bringen. Cunha vergab in der Nachspielzeit die letzte Gelegenheit (94.). Somit mussten sich am Ende platte Berliner geschlagen geben.

Titelfoto: Tom Weller/dpa pool/dpa

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