Stallgeruch wieder Trumpf bei Hertha - Matthäus: Dardai und Friedrich guter Plan

Berlin - Interne Lösung anstatt externer Erfolgstrainer: Hertha BSC kehrt zu seinen Wurzeln zurück und installiert mit Pal Dardai (44) und Arne Friedrich (41) zwei Vereins-Ikonen als Trainer und Manager. Ein guter Weg findet auch Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (59).

Bei Hertha BSC übernimmt ab sofort Ex-Trainer Pal Dardai (44) wieder das Ruder.
Bei Hertha BSC übernimmt ab sofort Ex-Trainer Pal Dardai (44) wieder das Ruder.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

In einer am Montag veröffentlichten Kolumne des TV-Senders Sky lobte er die Rückkehr von Dardai als Trainer und das Engagement des langjährigen Hertha-Profis Friedrich als Sportdirektor.

"Dardai und Friedrich. Hört sich nach einem guten Plan für diesen tollen Klub an", schrieb Matthäus.

Dardai kenne ähnlich wie Pep Guardiola (50) in Barcelona den Berliner Klub, Fans und Medien wie kein Zweiter. Der Ungar sei eine Top-Lösung.

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"Vor allem finde ich es klasse, dass er bis Sommer 2022 arbeiten darf", betonte Matthäus.

Er hoffe, dass es dem 44-Jährigen gelinge, "nicht nur erfolgreichen, sondern auch attraktiven Fußball spielen zu lassen, der zu einem Hauptstadt-Klub passt."

Und weiter: "Im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit hat er nun nämlich auch das Spielermaterial dafür."

Matthäus: Trennung von Bruno Labbadia und Michael Preetz richtig und verständlich

Rekordnationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus (59) hält das Engagement von Dardai und Friedrich für einen guten Plan und sieht die Trennung von Bruno Labbadia und Michael Preetz als richtig und verständlich an.
Rekordnationalspieler und Sky-Experte Lothar Matthäus (59) hält das Engagement von Dardai und Friedrich für einen guten Plan und sieht die Trennung von Bruno Labbadia und Michael Preetz als richtig und verständlich an.  © Federico Gambarini/dpa

Auch der einstige Abwehrspieler Friedrich habe große Spuren bei der Hertha hinterlassen. Der frühere Nationalverteidiger genieße hohes Ansehen, habe eine sehr angenehme Art, und an Ehrgeiz fehle es ihm sicherlich auch nicht.

Die Trennung vom bisherigen Coach Bruno Labbadia (54) und dem langjährigen Sport-Geschäftsführer Michael Preetz (53) nannte Matthäus richtig und verständlich.

Man solle Preetz nun zwar nicht die alleinige Schuld zuschieben, er habe es aktuell aber nicht hinbekommen, mit den jetzt vorhandenen finanziellen Mitteln ein ausgewogenes und homogenes Team zusammenzustellen.

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Das Verhältnis zwischen Team und den sportlich Verantwortlichen sei nicht intakt gewesen.

Auch wenn einige Entscheidungen von Labbadia absolut nachvollziehbar gewesen seien, hätten die Spieler nicht mehr auf ihn gehört, erklärte Matthäus.

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa, Federico Gambarini/dpa (Bildmontage)

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