Herthas Torunarigha greift wieder an: Comeback schon gegen Leverkusen?

Berlin - Darauf haben die Hertha-Fans lange warten müssen: Jordan Torunarigha (23) konnte am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainieren.

Jordan Torunarigha hatte sich Ende September verletzt.
Jordan Torunarigha hatte sich Ende September verletzt.  © Andreas Gora/dpa

Am 2. Spieltag hatte sich der 23-Jährige im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (1:3) einen Syndesmose-Teilriss zugezogen. Kaum wieder auf dem Trainingsplatz, stoppte ihn Anfang November das Coronavirus.

Doch jetzt ist der so schmerzlich vermisste Abwehrspieler zurück und könnte der zuletzt so anfälligen Defensive von Hertha BSC die nötige Stabilität geben. Ob das Eigengewächs schon am Sonntag gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr/Sky) seinen Platz neben Dedryck Boyata (29) einnehmen wird, wird sich zeigen.

"Jordan war natürlich eine ganze Zeit raus. Die 14 Tage Quarantäne haben neben seiner Verletzung schon reingehauen", erklärte Bruno Labbadia (54) in einer virtuellen Medienrunde.

In seiner Abwesenheit wurde Torunarigha durch Neu-Einkauf Omar Alderete (23) ersetzt. Der Ex-Basel-Profi hat den Kalt-Start in die Bundesliga gut weggesteckt und das Spiel der Hertha mit seiner Spielöffnung und Zweikampfführung durchaus belebt, gegen Viererpacker Erling Haaland (20) hatte der Südamerikaner aber keine Chance.

Kurios: in der erste Halbzeit hatte der 23-Jährige den Norweger noch gut im Griff, dann aber nahm der BVB-Star Fahrt auf. Mit Torunarigha hat Labbadia nun zumindest eine starke Alternative im Abwehrzentrum. "Jetzt müssen wir ihn langsam ranführen, damit er wieder eine Top-Option wird. Wenn wir das Gefühl haben, er kann es werden, nehmen wir ihn sofort dazu."

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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