Hertha BSC: Alexander Schwolow warnt vor Rückschritt!

Berlin - Stagnation durch Länderspielpause? Hertha BSC steht nach dem ersehnten Ende der Erfolglos-Serie noch immer unter Zugzwang. Da stört die neuerliche Abstellung der vielen Nationalspieler den Trainingsbetrieb beim Hauptstadtklub gewaltig. Auch Torwart Alexander Schwolow (28) sorgt sich um mögliche Negativ-Auswirkungen.

Hertha-Keeper Alexander Schwolow (28) warnt davor, sich auf dem jüngsten Erfolg auszuruhen.
Hertha-Keeper Alexander Schwolow (28) warnt davor, sich auf dem jüngsten Erfolg auszuruhen.  © Carmen Jaspersen/dpa

"Ich sehe das als Auftakt, wir dürfen uns auf keinen Fall ausruhen", erklärte der Ex-Freiburger zur Situation beim Berliner Fußball-Bundesligisten nach dem jüngsten 3:0-Sieg beim FC Augsburg.

"Da muss ich den Warner spielen, dass wir keinen Deut nachgeben", betonte Schwolow in einer digitalen Medienrunde am Dienstag. "Wenn wir denken, nur 90 Prozent würden reichen, werden wir die Spiele verlieren."

Der 28 Jahre alte Schwolow hat nach seinem Wechsel zu Hertha im vergangenen Sommer den Norweger Rune Jarstein (36) als Nummer eins verdrängt.

"Ich denke, ich habe bisher gute Spiele gemacht. Ich fühle mich sehr wohl", sagte der Neu-Berliner. Schwierige Phasen wie zu Saisonstart habe er auch in Freiburg schon erlebt: "Deshalb bin ich da erfahren."

Alexander Schwolow und Eduard Löwen äußern sich über das Spiel gegen den FC Augsburg

Die erneute Länderspielpause stellt eine große Herausforderung für Hertha BSC dar

Alexander Schwolow (28) reißt jubelnd die Arme nach oben. Dieses Gefühl möchte der Hertha-Torwart in Zukunft gerne öfters erleben.
Alexander Schwolow (28) reißt jubelnd die Arme nach oben. Dieses Gefühl möchte der Hertha-Torwart in Zukunft gerne öfters erleben.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Alle hätten von Beginn an gewusst, dass sich das neu zusammengestellte Hertha-Team erst finden müsse. Der ambitionierte Hauptstadtclub ist als Tabellen-Zwölfter mit sieben Punkten noch immer weit hinter den eigenen Ansprüchen zurück.

Deshalb sei auch die erneute Länderspielpause gleich eine mehrfache Herausforderung. "Wir hatten immer wieder Probleme mit der Abstellung", bemerkte Schwolow mit Hinweis auf einen Corona-Fall und Quarantäne-Maßnahmen nach den Länderspielen im September und Oktober.

Zudem werde wieder der Prozess des Einspielens getoppt: "Es macht es für uns als Mannschaft nicht einfach, da wir die ganzen Abläufe nicht trainieren können."

Gleich 13 Akteure haben die Berliner für die Nationalteams abgestellt. Schwolow betonte trotzdem: "Wir versuchen, das Bestmögliche herauszuholen, auch in kleinen Gruppen."

Titelfoto: Carmen Jaspersen/dpa

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