Hertha will in Bielefeld Premiere schaffen: Lob für Arne Maier

Berlin - Mit einem guten Gefühl fährt Hertha BSC zu Armina Bielefeld. Der Jahresauftakt ist mit dem 3:0 über den FC Schalke 04 gelungen. Jetzt wollen die Herthaner mehr.

Bruno Labbadia (54) will den zweiten Sieg nacheinander.
Bruno Labbadia (54) will den zweiten Sieg nacheinander.  © Annegret Hilse/Reuters Pool/dpa

Dabei können die Berliner das schaffen, was ihnen in der gesamten Hinrunde noch nicht einmal gelungen ist: einen zweiten Sieg hintereinander.

Eine Serie konnte die Alte Dame in dieser Spielzeit noch gar nicht starten. Kurz vor der Mini-Weihnachtspause blieb der Hauptstadt-Klub zwar vier Spiele ungeschlagen, darunter waren aber drei Unentschieden (Bayer Leverkusen, Borussia Mönchengladbach, 1. FSV Mainz 05)

"Wir wollen unbedingt unseren zweiten Sieg. Natürlich gibt das noch mehr Selbstvertrauen", sagte Bruno Labbadia (54) auf der Pressekonferenz. "Es ist eine gewisse Leichtigkeit reingekommen."

Unterschätzen wird der Hertha-Coach den Aufsteiger aber nicht. Zumal der 54-Jährige aus eigener Erfahrung weiß, wie es ist auf der Bielefelder Alm zu spielen. Von 1998 bis 2001 ging Labbadia für die Arminen auf Torejagd.

"Es ist sehr schade, dass wir nicht vor Zuschauern spielen, weil gerade auf der Alm die Atmosphäre immer sehr schön war", so der Übungsleiter, der das nächste intensive Spiel erwartet. "Bielefeld ist die laufstärkste Mannschaft der Liga. Da müssen wir durchkommen."

Die Hertha-PK vor dem Spiel gegen Arminia Bielefeld

Wiedersehen mit Hertha-Leihgabe Arne Maier: "Arne ist Herthaner"

Herthas Arne Maier (22, r.) im Zweikampf mit Unions Yunus Malli.
Herthas Arne Maier (22, r.) im Zweikampf mit Unions Yunus Malli.  © Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa

Wenn Hertha am Sonntag (18 Uhr/Sky) um die nächsten drei Punkte kämpft, wird es ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben: Arne Maier (22) wechselte am Deadline Day im vergangenen Herbst auf Leihbasis zum Aufsteiger.

Der Youngster gilt als großes Talent, wartet aber auch bei den Ostwestfalen noch auf den Durchbruch, auch weil ihm das Verletzungspech weiterhin treu bliebt.

Der 22-Jährige kam bereits angeschlagen nach Bielefeld, dann setzte im Dezember eine Sprunggelenksverletzung den Mittelfeldakteur außer Gefecht.

"Er ist bis zum jetzigen Zeitpunkt immer noch nicht bei 100 Prozent. Wir wünschen ihm das", sagte Manager Michael Preetz mit einer kleinen Einschränkung. "Idealerweise erst am Montag. Er kann mit seiner Qualität das Spiel entscheidend beeinflussen."

Die Zukunft sieht Maier, der bereits vor einem Jahr unter Jürgen Klinsmann nur noch wegwollte, aber weiterhin in Berlin. "Arne ist ein Herthaner. Er hat hier die ganze Ausbildung durchlaufen. Wir glauben, dass er ein richtig guter Bundesligaspieler werden wird."

Auch Labbadia hätte den Kapitän der U21-Nationalmannschaft gerne in seinem Kader gehabt. "Ich war nicht der Meinung, dass er jetzt unbedingt wegmuss", so der Hertha-Trainer. "Ich hoffe für ihn, dass er in der Rückrunde Fuß fasst, damit er stark zurückkommt."

Verzichten muss der erfahrene Bundesligatrainer weiterhin auf Kapitän Dedryck Boyata (30, Fußprobleme), Mathew Leckie (29, Bauchmuskelprobleme) und Javairo Dilrosun (22, Bänderverletzung im Knie).

Titelfoto: Stuart Franklin/Getty Images Europe/Pool/dpa, Annegret Hilse/Reuters Pool/dpa

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