Hertha BSC: Jubel-Fauxpas bei allen drei Treffern!

Berlin - An die neuen Corona-Regeln müssen sich die Profis von Hertha BSC wohl noch gewöhnen: Die Mannschaft von Bruno Labbadia hat sich nicht an die Torjubel-Vorgaben der DFL gehalten.

Vedad Ibisevic (r.) jubelt eng umschlungen mit Matheus Cunha über seinen Treffer.
Vedad Ibisevic (r.) jubelt eng umschlungen mit Matheus Cunha über seinen Treffer.  © Thomas Kienzle/AFP/POOL/dpa

Nach ihren ersten drei Treffern am Samstag in der ersten Bundesliga-Partie nach der Corona-Zwangspause bei der TSG 1899 Hoffenheim klatschten die Berliner Spieler sich jeweils ab und bildeten eine Jubeltraube.

Erst hatte Hoffenheims Kevin Akpoguma (58.) die Gäste per Eigentor in Front gebracht, zwei Minuten später traf Vedad Ibisevic. Auch beim Tor von Matheus Cunha (74.) wiederholte sich das Ritual der Berliner Profis. 

Im Rundschreiben der Deutschen Fußball Liga zum Wiederbeginn der Liga nach der Corona-Pause heißt es: "Gemeinsames Jubeln, Abklatschen und Umarmungen sind zu unterlassen". 

Das Konzept gilt als Grundlage für die Entscheidung der Politik, die Fortsetzung der Liga mit Geisterspielen in der Corona-Pandemie zu erlauben.

Anfang des Monats hatte Hertha-Spieler Salomon Kalou mit einem Facebook-Video für Aufsehen gesorgt. Unter anderem war im Video des 34 Jahre alten Offensivspielers zu sehen, wie bei dessen Teamkollegen Jordan Torunarigha eine Probe für einen Corona-Test genommen wurde. 

Die Mannschaft von Hertha BSC jubelt über das 1:0.
Die Mannschaft von Hertha BSC jubelt über das 1:0.  © Thomas Kienzle/AFP/POOL/dpa

Kalou filmte auch Gespräche in der Umkleidekabine unter anderem mit Teamkollege Ibisevic. Während der ganzen Video-Sequenz gibt der 34-Jährige immer wieder Mitspielern oder Vereinsmitarbeitern die Hand und verstößt damit gegen das Hygiene-Konzept. Der Ivorer wurde daraufhin suspendiert.

Titelfoto: Thomas Kienzle/AFP/POOL/dpa

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