Hertha BSC und Union Berlin: Bittere Maßnahme trifft Fans!

Berlin - Jetzt ist es also amtlich: Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin dürfen künftig nur noch vor 500 Fans spielen, das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen.

Am vergangenen Samstag waren beim Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg noch 4300 Fans im Stadion - mit Abstand und Maske aber ohne Fan-Gesänge und Sprechchöre. Zukünftig sind in den Berliner Stadien nur noch 500 Fans zugelassen.
Am vergangenen Samstag waren beim Heimspiel des 1. FC Union Berlin gegen den SC Freiburg noch 4300 Fans im Stadion - mit Abstand und Maske aber ohne Fan-Gesänge und Sprechchöre. Zukünftig sind in den Berliner Stadien nur noch 500 Fans zugelassen.  © Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Senats erfuhr, soll die Personenobergrenze für Freiluftveranstaltungen von 5000 auf 500 Teilnehmer reduziert werden.

Auch die Zahl der zugelassenen Personen bei Events in Hallen wird von 1000 auf nur noch 300 gesenkt. In Einzelfällen sollen im Freien aber auch mehr Teilnehmer möglich sein.

Zuvor hatte auch die Bild-Zeitung über solche Pläne berichtet. In Kraft tritt die neue Regelung voraussichtlich ab dem 31. Oktober 2020.

Fraglich bleibt, ob für die Begegnungen im Olympiastadion und dem Stadion An der Alten Försterei künftig überhaupt noch Tickets verkauft werden. Bei einem derart kleinen Publikum dürfte sich der Aufwand für Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen kaum lohnen.

Am vergangenen Samstag waren beim Heimspiel des 1. FC Union gegen den SC Freiburg (1:1) in Berlin-Köpenick noch 4300 Fans dabei. Dies hatte in der Politik teils heftige Kritik hervorgerufen.

Mit dieser Nachricht bei Twitter informierte Hertha BSC seine Fans über die Aussetzung des Ticketverkaufs

Wie die Situation an diesem Sonntag (18 Uhr/Sky) für die Begegnung von Hertha gegen den VfL Wolfsburg aussieht, ist noch unklar. Am Montag hatte Hertha den Ticketvorverkauf vorübergehend ausgesetzt.

Der Hauptstadtclub nannte bei Twitter die "aktuelle Pandemielage" als Grund für die Maßnahme. "Wir stehen im Austausch mit dem Senat und halten euch auf dem Laufenden", hieß es in dem Tweet.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa-Pool/dpa

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