Bleibt Vedad Ibisevic doch noch bei Hertha?

Berlin - Im Winter ging Hertha BSC auf große Shoppingtour. Kein Verein auf der ganzen Welt gab in der Winterpause mehr Geld aus als die Alte Dame. Im Sommer stehen nun weitere Veränderungen bevor. Gleich acht Verträge laufen aus.  

Vedad Ibisevic springt über Hoffenheims Kevin Vogt.
Vedad Ibisevic springt über Hoffenheims Kevin Vogt.  © Andreas Gora/dpa

Per Skjelbred kehrt zu Rosenborg Trondheim in seine Heimat Norwegen zurück. Salomon Kalou, Alexander Esswein, Vedad Ibisevic, Peter Pekarik und Thomas Kraft haben aller Voraussicht nach keine Zukunft mehr in Berlin. 

Zudem dürften die Leihspieler Marius Wolf und Marko Grujic zu ihren Stammvereinen Borussia Dortmund bzw. FC Liverpool zurückkehren. 

Oder fällt der Umbruch doch nicht so extrem aus? Bruno Labbadia hofft den Großteil seiner neuen Mannschaft behalten zu können.

"Die Vorbereitung auf die nächste Saison wird vermutlich sehr kurz sein", befürchtet Herthas neuer Trainer in der "Sport Bild", "da haben eingespielte Mannschaften einen Vorteil. Als Trainer wünscht man sich, dass es keinen Umbruch gibt." 

Sollte Labbadia von dem ein oder anderen Spieler überzeugt sein, könnte jedoch noch einmal ein Umdenken stattfinden. Das könnte vor allem für Vedad Ibisevic gelten. 

Beide kennen und schätzen sich noch aus Stuttgarter Zeiten. "Wenn man als Stürmer einen Trainer bekommt, der früher auch Stürmer war, hilft einem das. Ich habe mich entwickelt in dieser Zeit, er hat mich besser gemacht", erklärte der Stürmer vergangene Woche bei einer Skype-Konferenz mit den Medien.

Eigentlich galt sein Abgang schon als beschlossene Sache, doch der Bosnier zeigt, dass er trotz seiner 35 Jahren den Torinstinkt noch nicht verloren hat. In 16 Spielen traf der Vedator dreimal. Nach 331 Bundesliga-Spielen und 123 Toren soll noch nicht Schluss sein. "Ich bin gesund, ich habe Spaß. Ich will weiterspielen. Das ist der entscheidende Punkt." 

Überzeugt Ibisevic erneut seinen Trainer könnte die Erfolgsgeschichte mit Hertha BSC noch einmal verlängert werden.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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