Neuer Vertrag mit Rekord-Ausstiegsklausel für Hertha-Star Cunha?

Berlin - Er ist Herthas wichtigster Mann: Matheus Cunha (21) konnte seit seinem Wechsel nach Berlin auf Anhieb überzeugen. 18 Millionen Euro ließ sich der Hauptstadt-Klub vergangenen Winter die Dienste des Brasilianers kosten. 

Herthas Matheus Cunha (r.) im Zweikampf mit Stuttgarts Silas Wamangituka.
Herthas Matheus Cunha (r.) im Zweikampf mit Stuttgarts Silas Wamangituka.  © Andreas Gora/dpa

Die Investition hat sich gelohnt. Der 21-Jährige ist immer für eine Überraschung gut. Auf Anhieb stieg der Kreativspieler zum Fan-Liebling auf.

Hertha hat großes vor und baut dabei voll auf Cunha. Das zeigt allein schon die Rückennummer, die der Südamerikaner bekommen hat. Wie schon Marcelinho trägt auch er die Nummer zehn.

Die starken Leistungen sind auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben. Im Sommer tauchten immer wieder Gerüchte über ein Interesse von Paris St. Germain auf. Cunha blieb aber in Berlin und das soll auch so bleiben.

Wie Sky berichtet, soll der Vertrag (2024) des brasilianischen U21-Nationalspielers verlängert werden. Geplant ist demnach eine Ausdehnung des Kontrakts um ein weiteres Jahr - zu verbesserten Bezügen.

Dem Sender zufolge soll der neue Vertrag auch eine Ausstiegsklausel enthalten. Interessierte Vereine müssten aber tief in die Tasche greifen. Die festgeschriebene Ablösesumme soll bei 50 Millionen Euro liegen. 

Sollte ein Klub tatsächlich dazu bereit sein, die Klausel ziehen, wäre das Rekord. Bislang hält den Valentino Lazaro (24), der im Sommer 2019 für etwa 22 Millionen Euro zu Inter Mailand wechselte.

Dass der Torjäger, der in den sechs Pflichtspielen schon drei Treffer erzielen konnte, nach dieser Saison den Abflug machen könnte, müssen die Hertha-Fans aber nicht befürchten. Cunha fühlt sich wohl in der Stadt. Zudem soll die Ausstiegsklausel erst 2022 greifen.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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