Hertha scheitert in irrem 9-Tore-Fight an Braunschweig und fliegt aus dem Pokal

Braunschweig - Wahnsinn in Braunschweig! Hertha BSC scheitert in einem irren Pokalspiel an Eintracht Braunschweig. Der Zweitliga-Aufsteiger setzte sich am Freitagabend mit 5:4 (3:2) gegen die Berliner durch. 

Braunschweigs Spieler jubeln nach dem 3:2 durch Martin Kobylanski.
Braunschweigs Spieler jubeln nach dem 3:2 durch Martin Kobylanski.  © Swen Pförtner/dpa

Martin Kobylanski hatte Braunschweig im mit 500 Zuschauern gefüllten Eintracht-Stadion früh in Führung gebracht (2. Minute) und legte in der 44. (3:2) und 67. Minute (4:3) nach. Die weiteren Tore der Eintracht erzielten Maximilian Mittelstädt (2:0/18./Eigentor) und Suleiman Abdullahi (5:3/73.) 

Für Hertha BSC trafen Dodi Lukebakio jeweils zum Anschluss (1:2/23.; 4:5/84.), Matheus Cunha (2:2/29.) und Peter Pekarik (3:3/65.) jeweils zum Ausgleich.

Den Kampf um die Nummer eins bei BSC hat wie erwartet Neuzugang Alexander Schwolow vorerst für sich entschieden. Der ehemalige Freiburger hat den langjährigen Stammkeeper Rune Jarstein erstmal verdrängt.

Auch Rekord-Einkauf Lucas Tousart feierte sein Debüt im Trikot der Hertha. Deyovaisio Zeefuik hatte hingegen gegen Routinier Peter Pekarik das Nachsehen und saß zunächst nur auf der Bank.

Auf der anderen Seite fehlte der Ex-Union-Profi Felix Kroos. Ein Einsatz wäre für Tonis Bruder noch zu früh gekommen. Dafür stand ein anderer ehemaliger Eisener in der Startelf der Eintracht: Suleiman Abdullahi.

Schlechter hätte das Spiel für die Hertha nicht beginnen können. Nach einem unnötigen Foulspiel von Karim Rekik hatte eine Standardsituation die Gastgeber schon früh auf die Siegerstraße gebracht. 

Kobylanski brachte den fälligen Freistoß aus rund 25 Metern vor das Tor. Der Ball tippte vor Schwolow noch einmal auf und landete im Torwarteck - 1:0 (2.). Die frühe Führung nach gerade mal 63 Sekunden.

Die Aufstellung von Hertha BSC

Die Aufstellung von Eintracht Braunschweig

Martin Kobylanski schießt Hertha BSC ab

Dodi Lukebakio trifft zum 1:2-Anschluss für die Hertha.
Dodi Lukebakio trifft zum 1:2-Anschluss für die Hertha.  © Swen Pförtner/dpa

Die Berliner, die erstmals unter Labbadia im 4-3-3 agierten, mussten den Schock erst einmal verdauen. Immer wieder versuchten es die Gäste vor allem über die rechte Seite. 

Gerade als die Alte Dame immer besser ins Spiel gefunden hatten, musste sie den nächsten Nackenschlag verkraften.

Nikolaou setzte sich nach einem Eckball gegen Stark durch und köpfte Mittelstädt an. Von seinem Kopf landete das Spielgerät schließlich im hohen Bogen über Schwolow hinweg in den Kasten - 2:0 (18.). Was für ein kurioses Eigentor.

Nur fünf Minuten später zappelte der Ball  schließlich auch im Netz der Braunschweiger. Vorausgegangen war erneut eine Standardsituation. Lukebakio stieg nach einem Eckball am höchsten und köpfte direkt in den Winkel - nur noch 1:2 (23.).

Hertha wollte nun mehr und machte weiter Druck. Leckie schickte Cunha auf die Reise. Anstelle den mitgelaufenen Lukebakio zu bedienen, machte es der Brasilianer alleine und schlenzte den Ball ins lange Eck - 2:2 (29.).

Das Spiel war nun wieder offen. Hertha wollte nachlegen, konnte Fejzic aber nicht mehr wirklich in Bedrängnis bringen. Stattdessen hatte Abdullahi kurz vor dem Seitenwechsel die große Chance die Gastgeber erneut in Führung zu bringen. Der Stürmer setzte den Ball kurzer Distanz aber über das Tor.

Hertha BSC bringt sich selbst um den Lohn

Marvin Plattenhardt und Dodi Lukebakio jubeln mit Matheus Cunha über seinen Treffer zum 2:2.
Marvin Plattenhardt und Dodi Lukebakio jubeln mit Matheus Cunha über seinen Treffer zum 2:2.  © Swen Pförtner/dpa

Dennoch brachte sich Hertha selbst um den Lohn. Leckie und Rekik hatten Ben Balla am Strafraumeck gemeinsam zu Fall gebracht. Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte sofort auf den Punkt. Kobylanski trat an, scheiterte zunächst an Schwolow, drückte den Ball aber beim Nachsetzen über die Linie - 3:2 (44.). Die erneute Führung für den Zweitligisten. 

Nach der Pause das gleiche Bild: Hertha übernahm die Initiative, schob immer wieder an, doch auch der Underdog versteckte sich nicht und setzte immer wieder gezielt Nadelstiche, vor allem durch Abdullahi. 

Der Hauptstadt-Klub war nun drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Erst rettete Fejzic mit einer Glanztat gegen Leckie, dann scheiterte Cunha am Pfosten.

Die Eintracht kam in dieser Phase kaum noch aus der eigenen Hälfte. Pekarik war es schließlich, der die Berliner belohnte. Cunha setzte sich klasse durch, brachte den Ball scharf vors Tor, wo der eingerückte Pekarik am schnellsten reagierte - 3:3 (65.)

Es passte allerdings zu diesem Spiel, dass die Eintracht nur zwei Minuten später zurückschlagen konnte. Erneut war es Kobylanski, der die Niedersachsen mit dem 4:3 (67.) wieder in Führung brachte. Fünf Minuten später wurde es dann aus Sicht der Herthaner richtig bitter. Nach feiner Hackenvorlage setzte sich Abdullahi gegen Stark durch und überwand auch Schwolow. Da sah der Verteidiger nicht gut aus - 5:3 (73.).

Die Berliner versuchten in der Schlussphase noch einmal die Hausherren unter Druck zu setzen. Lukebakio brachte die Gäste mit dem 5:4 zwar noch einmal ran, doch der Bundesligist hatte nicht mehr viel entgegenzusetzen und verabschiedet sich bereits nach der 1. Runde aus dem DFB-Pokal.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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