Irre Guerilla-Aktion vor Derby: Hertha verwandelt Berlin in Blau-weißes Fahnenmeer

Berlin - Die Stadt ist Blau-Weiß! Mit einer nächtlichen Guerilla-Aktion bringt sich Hertha BSC schon mal in Derby-Stimmung. Vier Tage vor dem Stadtduell gegen den 1. FC Union Berlin wurden in der gesamten Stadt Zehntausende Hertha-Fahnen angebracht.

Die Hertha-Fahnen wurden in allen zwölf Berliner Bezirken verteilt, wie hier in Schöneberg.
Die Hertha-Fahnen wurden in allen zwölf Berliner Bezirken verteilt, wie hier in Schöneberg.  © privat

Ob an der Schlossstraße in Steglitz, am Olivaer Platz in Charlottenburg oder am Mehringdamm in Kreuzberg - überall wehten am Dienstagmorgen plötzlich die Hertha-Fahnen.

Wie lange das blau-weiße Fahnenmeer noch Bestand hat, ist unklar. Fans dürfen die Fahnen mitnehmen und haben davon offenbar auch schon reichlich Gebrauch gemacht, wie der ein oder andere in den sozialen Kanälen zugibt.

Das Motto der Aktion: "Wo die Fahnen Blau-Weiß weh'n!"

Selbst in Köpenick, dem Revier des Stadtrivalen Union, ließ es sich die Alte Dame nicht nehmen, die Fahnen zu verteilen.

Jetzt muss nur noch die Mannschaft von Bruno Labbadia (54) zeigen, wer der Hauptstadt-Klub Nummer eins ist. Gewinnt Union, wächst der Vorsprung der Köpenicker auf dann schon elf Punkte!

Auf die Unterstützung der Hertha-Fans kann die Alte Dame nicht bauen. Das Hauptstadt-Derby findet durch die Corona-Krise erneut ohne Zuschauer statt.

"Es wäre fantastisch, wenn wir ein volles Stadion hätten, weil du dann selbst ganz anders hinfieberst, weil auch die ganze Stadt mitfiebert. So bekommt man ganz, ganz wenig mit", sagte Labbadia am Montag in einer Medienrunde.

Mit der Nacht-und-Nebel-Aktion ist der Anfang schon mal gemacht. Das Derby-Fieber steigt!

Titelfoto: Screenshot/Twitter Hertha BSC

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