Hertha BSC: Was läuft da mit Julian Draxler, Herr Preetz?

Berlin - Manager Michael Preetz (53) will sich an Spekulationen um weitere Einkäufe von Hertha BSC nicht beteiligen und hat auch einen möglichen Transfer von Julian Draxler (26) zum Berliner Bundesligisten sehr zurückhaltend kommentiert.

Hertha-Manager Michael Preetz (53, l.) wollte sich auf Nachfrage nicht an den Spekulationen um einen Wechsel von Nationalspieler Julian Draxler (26) beteiligen.
Hertha-Manager Michael Preetz (53, l.) wollte sich auf Nachfrage nicht an den Spekulationen um einen Wechsel von Nationalspieler Julian Draxler (26) beteiligen.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Bernd Thissen/dpa (Bildmontage)

"Er hat einen Vertrag bei Paris Saint-Germain, das ist bekannt, und er ist auch im Finalturnier der Champions League zum Einsatz gekommen. Es hilft uns nicht, wenn weiter jeden Tag diskutiert wird. Wir versuchen, unsere Arbeit zu machen", sagte Preetz bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Die Berliner gelten durch die zweite Finanzspritze von Investor Lars Windhorst von insgesamt 150 Millionen Euro als zahlungskräftiger Club in der Corona-Krise. Preetz sieht allerdings einen sehr schwierigen Transfermarkt und rechnet mit vielen Entscheidungen erst kurz vor dem Ende der Wechselperiode am 5. Oktober.

"Es ist ein wahnsinnig komplizierter Transfersommer. Die Corona-Auswirkungen spüren alle. Ich erwarte, dass es hintenraus eine Menge Entwicklungen geben wird."

Ein Transfer von Nationalspieler Julian Draxler dürfte sich dabei als besonders schwierig entpuppen, denn Draxler selbst hat erst kürzlich betont, PSG nicht verlassen zu wollen. Warum auch, schließlich kassiert er selbst als Ergänzungsspieler der Pariser ein saftiges Gehalt. 

Außerdem haben die Verantwortlichen von Hertha erst kürzlich dem Abgang von Matheus Cunha in Richtung Prinzenpark einen Riegel vorgeschoben, weshalb die Franzosen selbiges wohl auch bei einer Anfrage für Julian Draxler machen würden, außer sie wollten ihn unbedingt von der Gehaltsliste streichen.

Wie Preetz schon richtig andeutete: Der Transfer-Sommer wird heiß und bis zur letzten Minute am Deadline-Day spannend bleiben.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa, Bernd Thissen/dpa (Bildmontage)

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