Hertha will Ablöse drücken: BVB-Leihgabe Marius Wolf soll bleiben

Berlin - Gleicht acht Verträge laufen aus, darunter auch der von Marius Wolf. Der 24-Jährige ist derzeit nur von Borussia Dortmund ausgeliehen. Die gute Nachricht: Hertha BSC will den Ex-Frankfurter langfristig an sich binden und auch Wolf würde gerne in der Hauptstadt bleiben. 

Marius Wolf im Zweikampf mit Dortmunds Raphael Guerreiro.
Marius Wolf im Zweikampf mit Dortmunds Raphael Guerreiro.  © Gregor Fischer/dpa

Die schlechte Nachricht: Hertha wird die Kaufoption nicht ziehen. Für 20 Millionen Euro kann die Alte Dame den Flügelflitzer fest vom BVB verpflichten - zu viel für den Hauptstadt-Klub. 

Schon vor der Corona-Krise war den Berlinern die festgelegte Ablösesumme zu hoch. Grundsätzlich sind die Verantwortlichen mit dem Corona-Pechvogel, der zuletzt zweimal in Quarantäne musste, aber zufrieden.

Hertha hofft nun die Ablöse drücken zu können. "Wir werden mit dem BVB sprechen", kündigte Manager Michael Preetz im "Kicker" an. 

In Berlin kommt der Flügelspieler auf dem rechten Flügel zum Einsatz - mal offensiv, mal defensiv. Zuletzt hatte er Dodi Lukebakio, der im Sommer noch Rekord-Transfer der Herthaner war, auf die Bank verdrängt.

"Marius tut unserem Spiel gut. Er hat einen riesigen Willen, ist sehr laufstark, schiebt ständig an und lässt sein Herz auf dem Platz", so Preetz weiter. 

"Er hatte, wie die meisten anderen Spieler bei uns auch, Leistungsschwankungen und kann sicher noch beständiger werden. Aber wir wissen, was wir an ihm haben, und würden mit ihm gern über die Saison hinaus zusammenarbeiten."

Sollte Wolf weiterhin bei Hertha bleiben droht ihm dennoch Konkurrenz. Laut "Kicker" sollen noch ein weiterer Rechtsverteidiger sowie mindestens ein offensiver Flügelspieler geholt werden.

Titelfoto: Gregor Fischer/dpa

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