Bleibt Ibisevic doch noch länger bei Hertha? Leckie will weg!

Berlin - Der Vedator ist zurück! Unter Jürgen Klinsmann und Alexander Nouri nur noch sporadisch eingesetzt, stand Vedad Ibisievic bei der Labbadia-Premiere in Hoffenheim (3:0) überraschend in der Startelf. 24-Millionen-Einkauf Krzysztof Piatek blieb nur ein Platz auf der Bank.

Der Vertrag von Vedad Ibisevic endet nach dieser Saison.
Der Vertrag von Vedad Ibisevic endet nach dieser Saison.  © Andreas Gora/dpa

Es gibt wenig Gründe, dass sich das auch beim Stadtderby gegen Union wieder ändern wird. Herthas Kapitän zahlte das Vertrauen von Labbadia, den er noch aus Stuttgarter Zeiten kennt, prompt zurück.

Bei seinem Ex-Klub Hoffenheim gehörte der Stürmer zu den Auffälligsten, machte die Bälle fest und strahlte stets Gefahr aus. Mit dem Kopfballtor zum 2:0 krönte der Routinier seine Leistung.

Eigentlich galt sein Abgang bei Hertha BSC schon als beschlossene Sache, schließlich wird der Angreifer im Sommer 36 Jahre alt. Doch womöglich könnte der auslaufende Vertrag doch noch verlängert werden.

"Es ist gar nichts beschlossen", sagte Manager Preetz auf der Pressekonferenz zu einem möglichen Abschied oder einem Bleiben von Ibisevic. "Jeder Spieler ist eingeladen, sich zu zeigen, gerade beim neuen Trainerteam."

Trotz fortgeschrittenen Alters hat Herthas Nummer 19 seinen Torinstinkt noch nicht verloren. In dieser Spielzeit traf der 35-Jährige bislang viermal. In 332 Bundesligaspielen konnte er 124 Tore erzielen.

"Es ist eine große Möglichkeit für uns, bis zum Sommer nochmal jeden Spieler zu sehen. Jeder Spieler hat seine Chance, sich zu empfehlen." In Hoffenheim sei nicht nur Ibisevic, sondern beispielsweise auch Peter Pekarik ein Beispiel dafür gewesen.

Mathew Leckie sieht in Berlin keine Zukunft mehr.
Mathew Leckie sieht in Berlin keine Zukunft mehr.  © Andreas Gora/dpa

Hertha BSC: Ibisevic könnte verlängern, Leckie soll gehen

Während Ibisevic möglicherweise doch noch in sein sechstes Jahr in Berlin gehen könnte, will Mathew Leckie den Verein im Sommer verlassen. Der Australier kommt über die Reservistenrolle nicht mehr hinaus. "Ich hatte das Gefühl, es würde ein schwieriges Jahr werden. Ich habe schon am Saisonbeginn darüber nachgedacht, den Klub zu verlassen. Aber meine Frau war schwanger. Deswegen habe ich mich entschieden, noch eine Saison hier zu bleiben", sagte der 29-jährige im "Fox Football Podcast".

In dieser Saison kommt der kopfballstarke Flügelspieler auf gerade mal fünf Einsätze. Nur am ersten Spieltag (2:2 bei Bayern München) stand der australische Nationalspieler in der Startelf. Nun stehen die Zeichen auf Abschied. 

Titelfoto: Andreas Gora/dpa

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