Hertha-Coach Schwarz zieht Halbzeit-Bilanz: "Spielen, wie wir spielen wollen"

Berlin - Hertha-Trainer Sandro Schwarz (44) sieht bei seiner Mannschaft nach der Hinrunde eine gewachsene Identität.

Sandro Schwarz (44) sieht Hertha BSC auf gutem Weg, aber auch noch Luft nach oben.
Sandro Schwarz (44) sieht Hertha BSC auf gutem Weg, aber auch noch Luft nach oben.  © Soeren Stache/dpa

"Ich finde, dass wir Stabilität aufgebaut haben. Man spürt, was wir spielen, wie wir spielen wollen, was die Aktivität angeht", sagte der 44-Jährige am Donnerstag in einer Medienrunde. "Aber in der Aktivität haben wir noch Schritte zu gehen, was Verbesserungen angeht."

Die Mannschaft habe etwa viele Flanken und Abschlüsse zugelassen, müsse auf dem Flügel noch besser verteidigen. Dafür lobte Schwarz die Kompaktheit seines Teams und die Entwicklung bei Ballgewinnen in der gegnerischen Hälfte.

Aus dem Umschaltspiel habe das Team gut Gefahr erzeugt, im letzten Drittel gebe es bei den Läufen in die Tiefe aber noch Luft nach oben. "Die Identität, die wir aufgebaut haben, die sieht man, die fühlt man, die spürt man. Aber natürlich sind wir mit der Punkteausbeute nicht zufrieden", sagte der Trainer.

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Hertha BSC wird als Tabellen-15. und mit 14 Punkten in das neue Jahr gehen. Trotzdem zeigte das Team in der Hinrunde oft ansprechende Leistungen. Es gehe in die Richtung, ohne, dass er eine Zufriedenheit ausstrahlen wolle, sagte Schwarz. "Da immer wieder dranzubleiben ist wichtig." Man habe in den letzten Tagen viel analysiert.

Hertha schickt seine Spieler erst am 8. Dezember in den Urlaub, vorher stehen noch Testspiele und intensive Trainingswochen an. Die durch die WM längere Pause begrüßt Schwarz.

"Du kannst inhaltlich jetzt noch mal spezifischer reingehen bei einzelnen Spielern. Du kannst im mannschaftstaktischen Bereich noch mal Schritte nach vorne machen, ohne den Blick auf die Belastungssteuerung zu haben für Samstag und Sonntag", sagte der 44-Jährige. "Ich freue mich, noch einmal drei Wochen richtig zu ackern mit den Jungs."

Titelfoto: Soeren Stache/dpa

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