Hertha-Fans nehmen Bielefeld ein: Alle wollen den Abstiegskracher sehen!

Berlin - Eine Fan-Invasion wie in Barcelona wird es zwar nicht geben, dennoch kann Hertha BSC bei Arminia Bielefeld auf die Unterstützung ihrer Fans bauen. Zum Abstiegsgipfel am 32. Spieltag gibt es einen regelrechten Ticket-Run.

Die Hertha-Fans wollen auch beim Abstiegskracher in Bielefeld für Stimmung sorgen.
Die Hertha-Fans wollen auch beim Abstiegskracher in Bielefeld für Stimmung sorgen.  © Sören Stache/dpa

Innerhalb weniger Stunden war der Gästeblock voll. Wenig später war auch der Sitzplatzbereich vergriffen. Das heißt: 2702 Herthaner werden die Blau-Weißen lautstark auf der Alm unterstützen.

Wer ebenfalls live dabei sein möchte, sollte besser schnell sein. Den Berlinern sind weitere 500 Sitzplatzkarten zusätzlich zur Verfügung gestellt worden. Seit Mittwochnachmittag sind diese nun über die Homepage erhältlich.

Vorher allerdings wartet nach dem 1:0 beim FC Augsburg mit dem VfB Stuttgart (Sonntag, 17.30 Uhr/DAZN) das nächste Kellerduell. Unabhängig vom Ergebnis ist schon jetzt klar: Das Spiel in Bielefeld wird zum absoluten Abstiegskracher, denn die Arminen, die vor dem Duell beim 1. FC Köln Trainer Frank Kramer (49) entlassen haben, liegen nur drei Punkte hinter den Berlinern - mit dem deutlich besseren Torverhältnis.

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Es scheint aber als hätten nicht nur die Spieler, sondern auch die Fans auf Felix Magath (68) gehört. Quälix hatte schon bei seinem Amtseintritt immer wieder darauf hingewiesen, dass es nur gemeinsam geht. Nach der dritten Derby-Schmach sorgten die Ultras noch für einen Eklat, als die Spieler ihr Trikot abgeben mussten.

Davie Selke nach Augsburg: "Wir haben noch nichts erreicht"

Schon gegen Augsburg war die Unterstützung - wie auch schon während der 90 Minuten gegen Union - aber wieder da. Darauf können sich die Hertha-Stars auch in Ost-Westfalen verlassen. Zunächst aber liegt der Fokus auf Sonntag. Dann will der Hauptstadt-Klub die nächsten Big Points im Abstiegskampf sammeln.

"Wichtig ist, dass wir uns in den nächsten Einheiten weiter auf das kommende Spiel einstimmen und gegen den VfB so entschlossen auftreten wie in Augsburg. Wir haben noch absolut nichts erreicht", wird Davie Selke auf der Internetseite des Vereins zitiert.

Titelfoto: Sören Stache/dpa

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