Hertha macht's wie Bayern: Kein Geld für ungeimpfte Profis in Quarantäne

Berlin - Hertha BSC sanktioniert bereits seit Anfang des Monats ungeimpfte Profis im Fall einer Corona-Quarantäne. Das bestätigte Geschäftsführer Fredi Bobic (50).

Fredi Bobic (50/r.) ist nach dem Rücktritt von Carsten Schmidt (57) der neue Hertha-Boss. Ungeimpfte Profis bekommen während einer Quarantäne kein Gehalt.
Fredi Bobic (50/r.) ist nach dem Rücktritt von Carsten Schmidt (57) der neue Hertha-Boss. Ungeimpfte Profis bekommen während einer Quarantäne kein Gehalt.  © Uwe Anspach/dpa

"Wir haben bereits seit dem 2. November bei uns durchgesetzt, dass ungeimpfte Spieler für den Zeitraum einer Quarantäne keinen Verdienstausfall von uns erhalten", wurde der 50-Jährige am Dienstag von der "B.Z." und der "Bild"-Zeitung zitiert.

Der Hauptstadt-Klub war bereits mehrfach von Corona-Fällen betroffen, es soll allerdings mittlerweile kaum noch Spieler geben, die sich nicht gegen das Virus impfen lassen haben.

Schon auf der Pressekonferenz vor dem Derby beim 1. FC Union Berlin (0:2) hatte Bobic verraten, dass sich weitere Profis nach dem Spiel impfen lassen werden. Die Quote liegt damit bei fast 100 Prozent.

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Anfang Oktober hatten die Herthaner Vereinsverantwortlichen auch schon durchgesetzt, dass ungeimpfte Profis für die erforderlichen PCR-Tests selbst die Kosten tragen mussten.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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