Hertha BSC schnuppert an Hammer-Transfer: Kommt einer vom Ligakonkurrenten?

Berlin - Brisanter Moment für ein solches Gerücht: Hertha BSC baggert an Abwehrspieler Marc-Oliver Kempf (26) vom kommenden Gegner VfB Stuttgart (Sonntag/15.30 Uhr) rum.

Heiße News aus Berlin: Manager Fredi Bobic (50) arbeitet an einem Hammer-Transfer für Hertha BSC.
Heiße News aus Berlin: Manager Fredi Bobic (50) arbeitet an einem Hammer-Transfer für Hertha BSC.  © Uwe Anspach/dpa

Manager Fredi Bobic (50) streckt seine Fühler offenbar nach dem 26-jährigen Verteidiger vom direkten Ligakonkurrenten aus. Das berichtet Bild am Freitag.

Dass der blau-weiße Hauptstadtklub gerade jetzt als Kandidat für eine Kempf-Verpflichtung gilt, ist durchaus brisant. Am Sonntag kämpfen nämlich sein aktueller Arbeitgeber und sein potenzieller nächster Verein im direkten Duell um drei Punkte im Abstiegskampf.

So kurz vor dem immens wichtigen Aufeinandertreffen drückt dieses Gerücht auf eine sowieso so stark schmerzende Wunde bei den Schwaben. Schon länger ist bekannt, dass der VfB mit seinem Spieler verlängern wollte, dieser das aber ablehnte.

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Im Juni 2022 läuft sein Vertrag aus. Dann könnte Hertha ein echtes Schnäppchen machen und sich seine Dienste ablösefrei sichern.

Diese günstige Chance ist aber auch anderen Klubs nicht verborgen geblieben. Dem Bild-Bericht zufolge bemüht sich auch Eintracht Frankfurt händeringend um den Abwehrmann.

Hertha BSC wohl auf der Pole-Position im Rennen um Marc-Oliver Kempf

Marc-Oliver Kempf (26, 2.v.r.) knipste in der Vorsaison noch für den VfB Stuttgart gegen Hertha BSC.
Marc-Oliver Kempf (26, 2.v.r.) knipste in der Vorsaison noch für den VfB Stuttgart gegen Hertha BSC.  © Andreas Gora/dpa

Viele Herthaner dürften da schon innerlich abwinken. Schließlich hat der Top-Verteidiger mal wieder bessere Optionen, als sich dem kriselnden BSC anzuschließen.

ABER: Die Quellen des Boulevardblatts machen den Berlinern Hoffnung. Demnach haben sie aktuell die besten Chancen, den Transfer zu realisieren. Angeblich sei eine offizielle Einigung zwischen Profi und Verein im Januar zu erwarten, denn dann darf verhandelt werden.

Mit welchen Argumenten Bobic den VfB-Kicker von Berlin überzeugen kann, bleibt vorerst sein Geheimnis.

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Offenkundig ist hingegen die Qualität des umworbenen Linksfußes. Kempf kommt in seiner bisherigen Laufbahn auf 108 Bundesliga-Einsätze, in denen er als Innenverteidiger ordentliche neun Tore erzielte, ohne seine defensiven Aufgaben zu vernachlässigen.

Eine seiner Buden gelang ihm am 4. Spieltag der vergangenen Saison sogar ausgerechnet gegen die Hertha. Sein Führungstor zum 1:0 brachte die Stuttgarter damals auf die Siegerstraße - am Ende stand ein 2:0-Triumph.

Sollte den Verantwortlichen an der Spree nun tatsächlich der Transfercoup glücken, dann müsste man zumindest ab der kommenden Spielzeit keine Sorge mehr vor einem Kempf-Gegentor haben.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa, Uwe Anspach/dpa (Bildmontage)

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