Hertha-Star immer wichtiger: Niklas Stark winkt neuer Vertrag

Berlin - Er gehörte zu den wenigen Gewinnern dieser verkorksten Saison: Niklas Stark (26)! Nach einem monatelangen Formtief, dem Verlust seines Stammplatzes und zwischenzeitlichen Wechselgedanken hat sich der 26-Jährige aus dem Leistungsloch wieder herausgekämpft. Als es für Hertha BSC ums nackte Überleben ging, ging er voran.

Niklas Stark spielt inzwischen schon seit sechs Jahren für Hertha BSC. Sein Vertrag soll verlängert werden.
Niklas Stark spielt inzwischen schon seit sechs Jahren für Hertha BSC. Sein Vertrag soll verlängert werden.  © Bernd Thissen/dpa

Die Belohnung: Sein Vertrag soll bis 2022 verlängert werden. Neu-Manager Fredi Bobic (49) solle laut "Kicker" "die Absicht hinterlegt", in Kürze konkrete Verhandlungen aufzunehmen.

Was sich die Verantwortlichen nach dem Umbruch von den vielen talentierten Hertha-Profis erhofft haben, ist bei Stark eingetreten. Der U21-Europameister von 2017 hat noch mehr Verantwortung übernommen.

Unter Bruno Labbadia (55) noch als Stabilisator vor der Abwehr im defensiven Mittelfeld eingesetzt, hat sich der Franke inzwischen wieder als Abwehrboss fest gespielt.

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Kein anderer Herthaner hat so viele Spiele bestritten, wie der 26-Jährige. Erst die Corona-Quarantäne und die damit eingehende Belastung kam den Verteidiger in die Quere. Bis zum Spiel gegen den SC Freiburg (3:0) am 30. Spieltag stand er in jeder Partie in der Startelf.

Pal Dardai (45) hält große Stücke auf Herthas Vizekapitän. Seit 2015 arbeiten beide bereits zusammen. Unter dem Ungarn wurde Stark gar zum Nationalspieler. Nun soll der Innenverteidiger der Hauptstadt noch ein paar Jahre erhalten bleiben.

Hertha BSC will mit Peter Pekarik verlängern

Ebenfalls beste Aussichten, in sein dann schon zehntes Jahr in Berlin zu gehen, hat Rechtsverteidiger Peter Pekarik (34). Hertha will den auslaufenden Vertrag des Routiniers um ein weiteres Jahr verlängern.

Stattdessen könnte die Alte Dame Kapitän Dedryck Boyata (30) verlieren. Der belgische EM-Teilnehmer soll offenbar Abwanderungsgedanken hegen.

Wie die "Bild" berichtet, soll der Hauptstadt-Klub bei einem entsprechenden Angebot offenbar gesprächsbereit sein. Womöglich auch weil Stark den verletzungsanfälligen Abwehrboss (nur 19 Saisonspiele) hervorragend vertrat.

Titelfoto: Bernd Thissen/dpa

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