Lauffreudige Herthaner wollen fighten und die Erfolgswelle mitnehmen

Berlin - Es ist alles angerichtet - nicht für einen fußballerischen Leckerbissen, aber für einen echten Pokalfight! Hertha BSC hat sich in den letzten Wochen gefangen und will am Dienstag gegen SC Preußen Münster (18.30 Uhr/Sky) auf Kurs bleiben!

Hertha-Trainer Pal Dardai (45) unterschätzt den kommenden Gegner nicht.
Hertha-Trainer Pal Dardai (45) unterschätzt den kommenden Gegner nicht.  © Andreas Gora/dpa

Herthas Pressekonferenz vor dem DFB-Pokalspiel in Münster hat klargemacht, was man von der Partie gegen den Regionalliga-Klub erwarten darf. Da ging es nicht um taktische Ausrichtungen oder darum wie selbstverständlich ein Weiterkommen wäre.

Die Verantwortlichen des Hauptstadtklubs wollen ihrer Linie der vergangenen Wochen treu bleiben und selbst als Favorit über die Einsatzbereitschaft kommen.

Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic (49) weiß, worauf es ankommt und fordert deswegen, dass die Mannschaft den Kampf annimmt. Im selben Atemzug warnt er auch vor dem kommenden Gegner: "Die Kleinen werden immer gegen die Großen kämpfen und sie haben nichts zu verlieren."

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Die Blau-Weißen sollten also gewarnt sein. Zumal die Münsteraner vor 11.037 Zuschauern im ausverkauften Preußenstadion zum heißen Pokaltanz bitten. Als Berliner Unterstützung werden derweil 600 Herthaner im Gästeblock erwartet.

Auch wenn die Aufgabe "nicht einfach sein" wird, wie Trainer Pal Dardai (45) erkennt, haben die Hertha-Fans genug Grund für Optimismus.

Hertha BSC zuletzt mit bester Laufleistung seit Juni 2020

Aktuell läuft es wieder bei Hertha BSC. Nach dem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wollen sie auch im DFB-Pokal gegen SC Preußen Münster jubeln.
Aktuell läuft es wieder bei Hertha BSC. Nach dem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach wollen sie auch im DFB-Pokal gegen SC Preußen Münster jubeln.  © Andreas Gora/dpa

Die vergangenen drei Auftritte in der Bundesliga waren sehr ordentlich und ließen wieder etwas Ruhe bei der "Alten Dame" einkehren.

Auf eine knappe 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg folgten zwei Siege gegen Eintracht Frankfurt (2:1) und Borussia Mönchengladbach (1:0).

Aktuell scheint es einfach wieder zu laufen bei den Hertha-Profis. Wie der Kicker in seiner Printausgabe von Montag berichtete, überzeugte die Dardai-Truppe gegen Gladbach mit der besten Laufleistung seit dem 33. Spieltag der Saison 2019/20.

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Damals gewann man am 20. Juni 2020 mit 2:0 gegen Bayer Leverkusen, wobei 123,1 Kilometer abgespult wurden. Ganz so stark waren die Jungs beim jüngsten 1:0-Heimerfolg zwar nicht, aber auch die 121,7 Kilometern können sich sehen lassen.

Unabhängig davon, dass Änderungen in der Startelf zu erwarten sind, dürfte der BSC den Pokalfight in seiner jetzigen Verfassung zu 100 Prozent annehmen.

Obwohl der volle Fokus auf dem Pokalfight liegt, muss Dardai rotieren. Am Freitagabend steht ein Auswärtsspiel bei der TSG 1899 Hoffenheim (20.30 Uhr/DAZN) an.

Titelfoto: Andreas Gora/dpa (Bildmontage)

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