Trotz blau-weißer Pleite gegen Freiburg: Bobic hält an Hertha-Trainer Korkut fest
Berlin - Hertha-Trainer Tayfun Korkut (47) kann auch nach der nächsten klaren Niederlage auf das Vertrauen von Geschäftsführer Fredi Bobic (50) bauen.

"Wenn die Punkte fehlen, wird das am Trainer fest gemacht. Ich bin ja eng an der Mannschaft dran. Wichtig ist, dass der Trainer die Mannschaft erreicht. Das tut er mit einem klaren Plan", sagte Bobic am Sonntag in der Sendung "Doppelpass" von Sport1.
Korkut versuche, "aus dem, was er hat, das Optimum herauszuholen", sagte Bobic. Erst nach dem Saisonende werde man Bilanz ziehen. "Dann wird man sehen, ob es weitergeht", sagte Bobic.
Die Berliner hatten am Samstag mit dem 0:3 beim SC Freiburg die nächste Niederlage kassiert und schweben in der Fußball-Bundesliga in akuter Abstiegsgefahr. Bobic hatte Korkut Ende November als Nachfolger von Vereinsikone Pal Dardai (45) geholt.
Nun müssten die Spieler mehr in die Verantwortung genommen werden, meinte Bobic.
"Die Zeiten werden härter", sagte der Geschäftsführer. Es ginge nur noch um das sportliche Überleben, dem müssten sich die Spieler bewusst sein.
Korkut stellte sich am Sonntag trotz des erneuten sportlichen Rückschlags vor seine in diesem Jahr noch sieglose Mannschaft. "Es geht darum unheimlich hartnäckig zu bleiben, wenn alles gegen einen läuft zu zeigen, ich bin da", sagte Korkut.
Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa