Hertha-Lazarett füllt sich: Steht das Spiel gegen Aue auf der Kippe?

Berlin - Trainer Pal Dardai (45) von Hertha BSC hat die Rückendeckung von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic (49) nach der 1:2-Niederlage gegen den SC Freiburg nicht überrascht.

Herthas Cheftrainer Pal Dardai (45) steht kurz vor Abpfiff gegen den SC Freiburg mit gesenktem Kopf an der Seitenauslinie.
Herthas Cheftrainer Pal Dardai (45) steht kurz vor Abpfiff gegen den SC Freiburg mit gesenktem Kopf an der Seitenauslinie.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

"Ich habe hier immer Vertrauen gespürt", sagte der 45-Jährige am Sonntag. Am Tag zuvor hatte Bobic dem Coach, dessen Mannschaft in sieben Spielen fünf Niederlagen kassiert hat, "volle Rückendeckung" garantiert, da die Mannschaft trotz der Niederlage unter anderem eine gute Körpersprache gezeigt habe.

Allerdings hadert Dardai mit dem Anwachsen des Lazaretts. Nach Lukas Klünter (25), Deyovaisio Zeefuik (23), Linus Gechter (17) hat es Marton Dardai (19) als nächsten Verteidiger erwischt.

Der Sohn des Trainers zog sich einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zu.

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Trainer Dardai sieht es als Fehler, dass der Abwehrspieler nach auskurierter Verletzung zu früh wieder auf das Spielfeld zurückkehrte. Dieser Überlastung hielt er nicht stand.

Da neben den verletzten und angeschlagenen Spielern auch sechs Profis zu ihren Nationalmannschaften abgereist sind, hat Dardai "sieben Leute im Training".

Dem Ungarn schwebt deshalb vor, das für den kommenden Donnerstag angesetzte Testspiel gegen den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue abzusagen: "Wir können nicht weitere verletzte Spieler riskieren. Ich muss mit einer Mannschaft in Frankfurt antreten können." Hertha gastiert am 16. Oktober (15.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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