Trotz Preetz-Zurückhaltung: Spekulation um mögliche Hertha-Transfers

Berlin - Die Wechsel-Gerüchteküche brodelt wieder einmal gewaltig: Trotz der Aussage von Manager Michael Preetz (53), sich auf dem Wintertransfermarkt zurückzuhalten, werden kurz vor Beginn der Wechselfrist gleich mehrere Profis mit Hertha BSC in Verbindung gebracht.

Juves Federico Bernardeschi (26, l.) im Zweikampf mit Bayers Jonathan Tah (24). Der italienische Nationalspieler wird von italienischen Medien mit einem Wechsel zu Hertha BSC in Verbindung gebracht.
Juves Federico Bernardeschi (26, l.) im Zweikampf mit Bayers Jonathan Tah (24). Der italienische Nationalspieler wird von italienischen Medien mit einem Wechsel zu Hertha BSC in Verbindung gebracht.  © Marius Becker/dpa

Italienischen Medienberichten zufolge soll der Berliner Fußball-Bundesligist einer von mehreren internationalen Interessenten für Stürmer Federico Bernardeschi (26) von Juventus Turin sein.

Gehandelt werden ohne jede Bestätigung der Vereine oder Spieler auch Mittelstürmer Emmanuel Dennis (23) vom FC Brügge und der frühere Frankfurter Top-Angreifer Luka Jovic (23), der bei Real Madrid nur Reservist ist.

Timothy Fosu-Mensah (22) von Manchester United soll Berichten zufolge ein Kandidat als Rechtsverteidiger sein. Das Transferfenster öffnet von Samstag bis zum 1. Februar.

Hertha BSC hatte im vergangenen Jahr mit Ausgaben von fast 80 Millionen Euro einen Winterwechsel-Rekord aufgestellt.

Es kamen unter anderen Matheus Cunha (21) (18 Millionen Euro) von RB Leipzig und Krzysztof Piatek (23) vom AC Mailand.

Der Franzose Lucas Tousart war Herthas Rekordeinkauf in der vorherigen Wintertransfer-Periode

In der vorherigen Wintertransfer-Periode war der Franzose Lucas Tousart (23) mit circa 25 Millionen Euro der Rekordeinkauf von Hertha BSC.
In der vorherigen Wintertransfer-Periode war der Franzose Lucas Tousart (23) mit circa 25 Millionen Euro der Rekordeinkauf von Hertha BSC.  © Carmen Jaspersen/dpa

Für Lucas Tousart (23), der noch ein halbes Jahr an seinen Ex-Club Olympique Lyon ausgeliehen wurde, zahlten die Berliner die Rekordsumme von rund 25 Millionen Euro.

Angesichts der Investitionen von Geldgeber Lars Windhorst (44) von insgesamt 374 Millionen Euro galt die Hertha gerade in der Pandemie-Zeit als besonders solventer Club.

Manager Preetz hatte aber wie auch Trainer Bruno Labbadia (54) zuletzt mehrfach betont, dass man zwar den Markt beobachte, sich aber vornehmlich auf die Arbeit mit dem vorhandenen Kader konzentrieren wolle.

"Man muss schauen, was macht Sinn, und was macht keinen Sinn", sagte Labbadia.

Dann heißt es jetzt wohl abwarten und Tee trinken. Spätestens am Deadline Day werden die Hertha-Fans wissen, was an den Gerüchten tatsächlich dran ist.

Titelfoto: Marius Becker/dpa

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