Transfer-Hammer bahnt sich an: Schnappt sich Schalke 04 Ex-Hertha-Kapitän Ibisevic?

Berlin/Düsseldorf -  Der FC Schalke 04 ist auf der Suche nach einem neuen Stürmer offenbar fündig geworden.

Vedad Ibisevic (36) vor dem Spiel.
Vedad Ibisevic (36) vor dem Spiel.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

 Wie die "Bild"-Zeitung am Mittwoch berichtete, hat der Fußball-Bundesligist zur kommenden Saison Vedad Ibisevic (36) verpflichtet. 

Der 36 Jahre alte Angreifer, der zuletzt beim Bundesliga-Rivalen Hertha BSC keinen neuen Vertrag mehr bekommen hatte, soll beim Revierclub einen Einjahreskontrakt erhalten. 

Die Schalker, die zurzeit ihr Trainingslager im österreichischen Längenfeld bestreiten, wollten den überraschenden Transfer zunächst nicht bestätigen. 

"Wir äußern uns grundsätzlich nicht zu Gerüchten", teilte ein Sprecher auf Anfrage mit. Ibisevic wäre der erste Neuzugang des Reviervereins zur neuen Spielzeit.

Dass Ibisevic ablösefrei verpflichtet werden kann, käme den finanziell angeschlagenen Königsblauen sehr entgegen. 

Allerdings müsste der ehemalige Nationalspieler von Bosnien-Herzegowina wohl Abstriche in Bezug auf sein Gehalt im Vergleich zu seinem Verdienst in Berlin in Kauf nehmen. 

Schalke sucht einen treffsicheren Angreifer. Ibisevic könnte zumindest kurzfristig die Sturmprobleme beheben, ist mit 36 aber schon in fortgeschrittenem Profi-Alter.

Hertha-Manager Michael Preetz hatte lange überlegt, ob er Ibisevic, der in 340 Bundesligaspielen 127 Tore erzielte, noch mal ein Angebot unterbreitet, sich aber letztlich anders entschieden. 

"Wir haben Vedad darüber informiert, dass wir ihm im Moment kein neues Angebot unterbreiten werden. Wir halten uns das aber offen", hatte Preetz im Juli erklärt.

Möglicherweise kommt auch bald etwas Geld in die Kasse der Schalker. Laut Medienberichten könnte Weston McKennie zum italienischen Spitzenclub Juventus Turin wechseln. 

Der 21 Jahre alte wechselwillige US-Nationalspieler soll zunächst mit einer Kaufoption verliehen werden.

Titelfoto: Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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