Wechselt Filip Kostic zu Hertha BSC? Das sagt Fredi Bobic dazu

Berlin - Hertha BSC sucht weiter nach Verstärkungen. Nach dem Abgang von Jhon Cordoba (28) tauchten prompt Gerüchte auf, dass die Berliner an einem Hammer-Transfer basteln würden. Demnach sollen sie geplant haben, Filip Kostic (28) von Eintracht Frankfurt nach Berlin zu locken.

Zweimal hat Fredi Bobic (49, r.) Filip Kostic (28, l.) schon verpflichten können. Nach Berlin wird er den Serben aber nicht locken können. (Bildmontage)
Zweimal hat Fredi Bobic (49, r.) Filip Kostic (28, l.) schon verpflichten können. Nach Berlin wird er den Serben aber nicht locken können. (Bildmontage)  © Michael Probst/AP-Pool/dpa, Uwe Anspach/dpa

Zu einem Transfer wird es aber nicht kommen. Herthas Geschäftsführer Fredi Bobic (49) sieht kein realistisches Szenario, den Flügelflitzer mit nach Berlin zu nehmen.

"Er ist ein super Spieler, ein klasse Spieler, der bei der Eintracht noch ein gutes Jahr spielen wird. Da bin ich mir sicher", stellte der Hertha-Manager in einem Interview bei Sky (Freitag) klar. Bobic selbst war im Sommer von Frankfurt zu Hertha BSC gewechselt, auf ihn folgte als Verantwortlicher Markus Krösche.

Die Personalie des 28 Jahre alten Serben werde "natürlich immer mit meiner Person in Verbindung gebracht", sagte Bobic, der den Profi einst erst zum VfB Stuttgart und dann an den Main holte.

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"Das ist Normalität, aber das könnt ihr streichen", dementierte Bobic entsprechende Gerüchte. Bei der Eintracht zählte Flügelspieler Kostic in den vergangenen Jahren zu den besten Profis der Bundesliga.

Auf der anderen Seite müssen die Berliner den Verlust von Luca Netz (18) verkraften. Unterschrieben ist zwar noch nichts, das Top-Talent sieht aber seine Zukunft in Gladbach.

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Hertha habe alles versucht, "ihm einen neuen Vertrag zu geben, wie er sich für einen jungen Burschen in dem Alter gehört", erklärte Bobic den Medien am Rande des Trainingslagers. "Wir haben ihm ein sehr ordentliches Angebot gemacht."

Gereicht hat es offenbar nicht. Es gebe allerdings Grenzen, und wenn ein Spieler eine Offerte nicht annehmen wolle, "muss man das akzeptieren".

Titelfoto: Michael Probst/AP-Pool/dpa, Uwe Anspach/dpa

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