Ascacibar will offenbar weg: Verlässt auch Ekkelenkamp Hertha BSC?

Berlin - Nur kurz nach der gelungenen Relegation gegen den Hamburger SV hatte Fredi Bobic (50) klargemacht, dass niemand unverkäuflich sei. Der nächste Umbruch ist bereits voll im Gange. Vier Neuzugänge konnte Bobic bereits verpflichten, doch der Manager hat nicht nur zuletzt auf der Mitgliederversammlung betont: Hertha BSC muss erneut einen Transferüberschuss erzielen.

Santiago Ascacibar (25) hat in Argentinien offen über einen möglichen Wechsel gesprochen. Er will wohl weg.
Santiago Ascacibar (25) hat in Argentinien offen über einen möglichen Wechsel gesprochen. Er will wohl weg.  © CHRISTOF STACHE / AFP

Das heißt: Wie schon in der vergangenen Saison dürfte der ein oder andere Leistungsträger den Verein noch verlassen. Einer davon könnte Santiago Ascacibar (25) sein.

Der Argentinier hat in seiner Heimat beim TV-Sender "TyC Sports" offen über einen Abgang gesprochen. "Ich möchte wirklich einen Tapetenwechsel. Ich weiß nicht wohin, aber ich bin mir sicher, dass ich wechseln möchte."

Der Mittelfeldkämpfer kam im legendären Transfer-Winter 2020 für 10 Millionen Euro nach Berlin, galt damals als absoluter Wunschspieler von Jürgen Klinsmann (57). Auch in dieser Saison war der 25-Jährige noch einer der wenigen Lichtblicke. Unter Felix Magath hatte der bissige Sechser eine tragende Rolle.

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In seinen zweieinhalb Jahren Berlin erlebte Ascacibar statt Aufholjagd bislang aber nur Abstiegskampf. Nun will er offenbar weg - auch wenn es unterschiedliche Übersetzung des Clips gibt.

Hertha hingegen könnte mit dem Südamerikaner Kasse machen. Sein Marktwert liegt bei geschätzten 6,5 Millionen Euro. Nervös müssen die Berliner aber nicht werden. "Die Wahrheit ist, dass ich immer noch nichts Konkretes vorliegen habe. Ich warte noch, in Deutschland habe ich zwei Jahre Vertrag und ich schaue, wie es weitergeht", verriet Ascacibar.

Jurgen Ekkelenkamp nach nur einem Jahr wieder weg?

Jurgen Ekkelenkamp (22) konnte nur selten überzeugen und soll das Interesse in seiner Heimat geweckt haben.
Jurgen Ekkelenkamp (22) konnte nur selten überzeugen und soll das Interesse in seiner Heimat geweckt haben.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

Neben dem Gaucho könnte auch Jurgen Ekkelenkamp (22) nach nur einem Jahr die Zelte wieder abbrechen. Wie "Voetbal International" berichtet, soll Conference League-Finalist Feyenoord Rotterdam - wie schon vergangene Saison - ein Auge auf das ehemalige Ajax-Talent geworfen haben.

Der 22-Jährige blieb bei seiner Debüt-Saison unter seinen Möglichkeiten. Nach vielversprechenden Beginn tauchte der Niederländer immer mehr ab. In den 21 Ligaspielen erzielte die Offensivkraft zwar drei Buden, kam aber insgesamt nur 710 Minuten Spielzeit. Gerade bei Magath hatte der holländische U21-Nationalspieler, der meist auf dem Flügel ran musste, einen schweren Stand. Mehrmals schaffte er es gar nicht in den Kader.

Hertha hat aber offenbar keine Gedanken ihn zu verkaufen. Dem Bericht zufolge wolle die Alte Dame Ekkelenkamp nur ungern gehen lassen.

Titelfoto: CHRISTOF STACHE / AFP, Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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