Neuer Corona-Fall beim HSV: Nach Glatzel auch Onana infiziert

Von Thomas Prüfer

Hamburg - Der Fußball-Zweitligist Hamburger SV beklagt einen weiteren Corona-Fall.

Amadou Onana feiert einen Sieg mit Simon Terodde (r) und Moritz Heyer (l).
Amadou Onana feiert einen Sieg mit Simon Terodde (r) und Moritz Heyer (l).  © Gentsch/dpa

Nachdem am Freitag eine Laboruntersuchung ein positives Corona-Ergebnis bei Stürmer Robert Glatzel ergeben hatte, hat nun auch Mittelfeldakteur Amadou Onana vor seiner Rückkehr nach Hamburg die Bestätigung bekommen, dass er sich infiziert hat, teilte der HSV am Sonntag mit. Beide Profis werden damit nicht am Trainingslager in Grassau (29. Juni bis 7. Juli) teilnehmen können.

Der 19 Jahre alte Onana hatte sich vor seinem Wiedereinstieg beim HSV testen lassen. Der Belgier, der vom Club einen verlängerten Urlaub erhalten hatte, da er sich direkt nach Saisonende mit der belgischen U21-Nationalmannschaft auf Länderspielreise befand, muss ebenso wie Glatzel in häusliche Quarantäne.

Zwischen beiden Profis gab es bis dato keinen persönlichen Kontakt, teilte der HSV dazu weiter mit.

Onana wurde von Ergebnis überrascht

"Das Wichtigste ist natürlich immer die Gesundheit unserer Jungs und der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir wünschen Amadou einen milden Verlauf und werden ihn wie Robert bestmöglich unterstützen", sagte HSV-Sportdirektor Michael Mutzel.

"Das Testergebnis hat mich überrascht und enttäuscht, da ich im Trainingslager wieder voll einsteigen wollte. Dennoch werde ich den Kopf nicht hängen lassen. Es gilt jetzt, Geduld zu bewahren und die Vorgaben genau zu beachten", sagte Onana.

Darüber hinaus wurde Josha Vagnoman, der nach dem Triumph bei der U21-Europameisterschaft ebenfalls im Urlaub weilte, mehrfach negativ getestet.

Der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger soll am Montag planungsgemäß ins HSV-Mannschaftstraining einsteigen.

Titelfoto: Gentsch/dpa

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