Deswegen sieht HSV-Trainer Horst Hrubesch noch Aufstiegschancen

Hamburg - Horst Hrubesch (70) macht Hoffnung! Der neue HSV-Coach hat gerade nach dem Patzer von Greuther Fürth den Aufstieg in die Bundesliga noch nicht abgeschrieben.

HSV-Interimstrainer Horst Hrubesch (70) sieht weiter eine Aufstiegschance.
HSV-Interimstrainer Horst Hrubesch (70) sieht weiter eine Aufstiegschance.  © Marcus Brandt/dpa

"Natürlich glauben wir noch daran. Dass es direkt klappt, da bin ich skeptisch. Ich denke, dass es eher über die Relegation gehen könnte", sagte der 70 Jahre alte frühere Profi des Hamburger SV am Sonntag vor dem Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Montag, 20.30 Uhr/Sky).

Der Tabellenzweite Fürth (58) hatte gegen den Karlsruher SC (2:2) zwei Punkte liegen gelassen, der Dritte Holstein Kiel (56) hat ein Spiel weniger absolviert als der HSV (52).

Bei der Einheit am Sonntag hatten gut 50 Fans den HSV-Profis für den benötigten Sieg über Nürnberg Mut gemacht. "Nicht nur die Fans, auch wir glauben an unsere Chance. Die letzten Spiele haben gezeigt, keiner bekommt etwas geschenkt, auch wir nicht", sagte Hrubesch.

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In der Woche nach dem Aus für Daniel Thioune (46) sieht Hrubesch positive Entwicklungen im Team. "In erster Linie ist es eine Geschichte, die sich im Kopf abspielt. Wir haben viel geredet, und ich habe den Eindruck gewonnen, dass die Jungs ein bisschen freier und offener geworden sind", betonte Hrubesch.

"Wir müssen alles dafür bündeln, dass wir den Mist, den wir verbockt haben, wieder geraderücken und dann sehen, was dabei herauskommt", erklärte der einstige Torjäger. Nicht dabei helfen können Stephan Ambrosius (22, Kreuzbandriss) und Aaron Hunt (34, Muskelfaserriss). Ob Jeremy Dudziak (25) nach seinem grippalen Infekt mitwirken kann, ist noch offen.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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