Diese HSV-Stars müssen nach der Meffert-Verpflichtung um ihren Platz bangen

Hamburg - Was lange währt...! Am Montag gab der Hamburger SV die lang erwartete Verpflichtung von Mittelfeldfeldspieler Jonas Meffert (26) bekannt.

Jonas Meffert soll beim Hamburger SV der neue Stratege im Mittelfeld werden.
Jonas Meffert soll beim Hamburger SV der neue Stratege im Mittelfeld werden.  © Axel Heimken/dpa

500.000 Euro wandern aus dem Volkspark in Richtung Holstein Kiel. Für diese hoffen die Verantwortlichen den neuen Strategen im Mittelfeld gefunden zu haben.

"Jonas ist ein zuverlässiger, laufstarker Spieler, der seine strategischen Fähigkeiten im Mittelfeld einzusetzen weiß. Er ist immer anspielbar, will den Ball haben und versteckt sich nicht. Seine gewisse Ruhe am Ball und die Abgeklärtheit auf dem Platz werden unserem Mittelfeld und der Mannschaft guttun", sagt Sportdirektor Michael Mutzel (41) nach der Bekanntgabe des Transfers.

Mit Meffert haben die HSV-Bosse auf die Wünsche von Neu-Trainer Tim Walter (46) reagiert. Beide kennen sich bereits aus gemeinsamen Kieler Zeiten und wissen um die Vorzüge einer Zusammenarbeit.

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Der Transfer ist aber auch ein Zeichen an den aktuellen Kader.

Dass Gideon Jung (26) den Verein trotz laufenden Vertrages bis Sommer 2022 verlassen soll und wohl auch wird, ist bereits bekannt.

Ist der Meffert-Transfer ein Vorgriff auf einen möglichen Abgang?

Klaus Gjasula (links) und Moritz Heyer müssen durch die Verpflichtung um ihre Plätze bangen.
Klaus Gjasula (links) und Moritz Heyer müssen durch die Verpflichtung um ihre Plätze bangen.

Vor allem für Klaus Gjasula (31) dürfte der Transfer Folgen haben. Der elffache albanische Nationalspieler war vor der vergangenen Saison als Mentalitätsspieler verpflichtet worden. Überzeugen konnte er allerdings nicht. Zu groß waren seine Schwächen mit dem Ball am Fuß. Seine Zukunft dürfte durch die Verpflichtung von Meffert mehr als ungewiss sein.

Und auch Moritz Heyer (26) dürfte es nun schwieriger haben, auf entsprechende Einsatzzeit zu kommen. Sein Vorteil ist allerdings seine Flexibilität. Er kann sowohl im Mittelfeldzentrum, wie auch in der Innenverteidigung spielen.

Mit Meffert haben die HSV-Verantwortlichen vielleicht aber auch schon den Blick etwas weiter vorausgeworfen. Youngster Amadou Onana (19) hat sich ins Schaufenster höherklassiger Vereine gespielt. Und neben U21-Europameister Josha Vagnoman (20) ist er der einzige Spieler, der den Rothosen Geld in die stets klammen Kassen spülen würde.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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