So reagiert das Netz auf das Thioune-Aus beim HSV: "Einfach nur noch peinlich"

Hamburg - Der Hamburger SV trennt sich von Trainer Daniel Thioune (46), Vereinslegende Horst Hrubesch (70) übernimmt bis Saisonende! Diese Nachricht hatte am Montag für mächtig Wirbel gesorgt - vor allem unter den Fans der Rothosen.

Ex-HSV-Trainer Daniel Thioune (46) nach dem Spiel gegen den KSC und vor seiner Entlassung. Diese sorgte im Netz für Empörung und Unverständnis.
Ex-HSV-Trainer Daniel Thioune (46) nach dem Spiel gegen den KSC und vor seiner Entlassung. Diese sorgte im Netz für Empörung und Unverständnis.  © Christian Charisius/dpa

Im Netz gab es vorrangig eine Reaktion auf die Entscheidung der Verantwortlichen um Vorstand Jonas Boldt (39) und Sportdirektor Michael Mutzel (41): Unverständnis! Und die brachten die Twitter-User auch zum Ausdruck.

"Ach HSV. Wenigstens einmal hättet ihr es doch mit Kontinuität ausprobieren können. Jedes Jahr derselbe Mist!", beschwerte sich ein Nutzer und ein anderer sah es ähnlich: "Nicht euer Ernst. Wir setzen auf Entwicklung? Jaja. Sorry, immer der gleiche Mist. Nächstes Jahr also das gleiche Schauspiel."

Besonders sauer stieß den Anhängern auf, dass Sportvorstand Boldt nur eine Woche vor der Entlassung eine Trennung von Thioune noch ausgeschlossen hatte.

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Nach dem 1:1 gegen den SSV Jahn Regensburg sagte der 39-Jährige bei Sky: "Es wurde in der Vergangenheit mehrfach praktiziert, dass dann wieder ein neuer Trainer kam und es ist nicht zwingend besser geworden. Also vielleicht mal einen Weg gemeinsam gehen."

Nur sieben Tage später folgte die Freistellung von Thioune und Boldt bezeichnete diese in der anschließenden Pressekonferenz als "alternativlos". Für die Fans verständlicherweise schwer nachzuvollziehen.

Netz-Reaktionen auf das Aus von Coach Daniel Thioune beim Hamburger SV

Spott und Häme für den Hamburger SV nach der Entlassung von Daniel Thioune

Ex-HSV-Coach Daniel Thioune (l.) im Gespräch mit Sportdirektor Michael Mutzel (41). Mutzel und Sportvorstand Jonas Boldt (39) entschieden sich für die Freistellung von Thioune. (Archivfoto)
Ex-HSV-Coach Daniel Thioune (l.) im Gespräch mit Sportdirektor Michael Mutzel (41). Mutzel und Sportvorstand Jonas Boldt (39) entschieden sich für die Freistellung von Thioune. (Archivfoto)  © Stefan Puchner/dpa

"Ganz wichtig, dass man drei Spieltage vor Schluss noch den Trainer entlässt. Klasse Entscheidungen, die da im Verein getroffen werden. Ihr seid schlecht, lächerlich und einfach nur noch peinlich. Jeder HSV-Fan schämt sich für euch!", ließ ein User seiner Wut freien Lauf.

Ein anderer setzte den Fokus nicht auf den Trainer, sondern auf die Akteure auf dem Feld: "Seid ihr eigentlich komplett bekloppt...ihr kapiert wohl nicht, dass ihr noch 1000 Trainer holen könnt und nicht aufsteigt, solange die Spieler sich nicht 180 Prozent für den Verein aufopfern. Konstanz sieht anders aus."

Neben diesen verzweifelten Fan-Reaktionen gab es aber auch reichlich Häme für den HSV. Das Satiremagazin Extra 3 twitterte: "Gerade nochmal gut gegangen: HSV verpasst beinahe jährlichen Trainerwechsel."

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Auch Journalist Oliver Wurm nahm die Hanseaten auf den Arm: "Wenn Hrubesch 17 Punkte aus den letzten drei Spielen holt, ist alles drin." Na dann...

Ein anderer User hatte abschließend seine ganz eigene These zur Thioune-Entlassung und schrieb: "Der HSV kann nicht ertragen, dass Schalke und der DFB in dieser Saison so viele Meldungen bekommen und versucht im Saison-Endspurt nochmal ins Rennen um den 'Chaos-Verein 2020/21' einzusteigen."

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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