HSV hat die Relegation im Blick: Gegen Osnabrück zählt dafür nur ein Sieg

Osnabrück - Nur Siege helfen dem Hamburger SV im Kampf um den Relegationsplatz der 2. Bundesliga! Das Team von Interimstrainer Horst Hrubesch (70) ist am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) beim Tabellenvorletzten VfL Osnabrück gefordert.

Die Osnabrücker Konstantin Engel (l.) und Niklas Schmidt (M.) kämpfen im Hinspiel mit HSV-Spieler David Kinsombi um den Ball. Für die Rothosen zählt im Rückspiel nur ein Sieg.
Die Osnabrücker Konstantin Engel (l.) und Niklas Schmidt (M.) kämpfen im Hinspiel mit HSV-Spieler David Kinsombi um den Ball. Für die Rothosen zählt im Rückspiel nur ein Sieg.  © Axel Heimken/dpa

"Sekt oder Selters", sagte der 70-jährige Hrubesch vor der Partie an der Bremer Brücke. Erst danach will er schauen, was Konkurrent SpVgg Greuther Fürth im Spiel beim SC Paderborn gemacht hat.

Die Hamburger müssen an den letzten beiden Spieltagen hoffen, dass die Franken mindestens einmal verlieren. Nur dann haben die Hanseaten noch die Chance, über den Umweg der Relegation in die Bundesliga zurückzukehren.

"Der Druck ist immer größer, wenn man es selber nicht mehr in der Hand hat", sagte Hrubesch über die schwierige HSV-Ausgangslage.

Bis auf Josha Vagnoman (20, Oberschenkelzerrung) wird er in der alten Heimat seines Vorgängers Daniel Thioune (46) voraussichtlich auf dieselben Spieler zurückgreifen können, die schon bei seinem Debüt am Montag gegen den 1. FC Nürnberg auf dem Platz standen.

Durch den deutlichen 5:2-Erfolg kam im Lager der Rothosen die Hoffnung auf den Aufstieg zurück.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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