HSV-Coach Daniel Thioune sieht Kritik gelassen: "Stelle mich gerne in den Wind"

Hamburg - Zwei Unentschieden folgte die 1:3-Niederlage gegen den VfL Bochum - doch HSV-Trainer Daniel Thioune (46) nimmt die Kritik nach drei sieglosen Partien gelassen.

HSV-Trainer Daniel Thioune geht gelassen mit der Kritik nach drei sieglosen Spielen um.
HSV-Trainer Daniel Thioune geht gelassen mit der Kritik nach drei sieglosen Spielen um.  © Daniel Bockwoldt/dpa

"Der Wind ist okay. Er bläst ein bisschen doller, aber ich habe ein breites Kreuz. Ich stelle mich ganz gern in den Wind, auch im Hamburger Schietwetter", sagte er am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Zweitliga-Auswärtsspiel am Sonntag beim 1. FC Heidenheim (13.30 Uhr/Sky).

Der Hamburger SV reist als Tabellenführer nach Heidenheim, holte aber nach fünf Siegen in Folge zu Beginn aus den letzen drei Spiel nur zwei Punkte.

"Natürlich habe ich gemerkt, dass die Kritik etwas lauter geworden ist. Aber das ist okay. Dem stelle ich mich, dem stelle ich mich mit der Mannschaft", sagte der 46-Jährige. Wenn die Kritik lauter werde, zeige das, dass die Menschen eine gewisse Erwartungshaltung haben. "Und diese Erwartungshaltung ist unser Antrieb".

Vor dem Spiel in Heidenheim ist der Einsatz von Jeremy Dudziak (25) zumindest noch offen. Der Mittelfeldspieler hatte gegen Bochum eine starke Prellung erlitten. Im ersten Training danach bekam er am Mittwoch einen Schlag auf den lädierten Knöchel und legte wieder eine Trainingspause ein.

Aaron Hunt (34) steht indes mit großer Wahrscheinlichkeit zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler hatte sich im Training am Donnerstag bei einem Zweikampf mit Tim Leibold (26) eine Schramme zugezogen.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

Mehr zum Thema HSV:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0