HSV boomt mit eigenen Schutzmasken: Schon über 30.000 Bestellungen

Hamburg – Das Angebot hat einen riesigen Ansturm ausgelöst: Beim Fußball-Zweitligisten Hamburger SV sind bis Montagabend mehr als 30.000 Bestellungen für Gesichtsmasken eingegangen, mit denen die HSV-Fans sich und andere in der gegenwärtigen Coronavirus-Pandemie schützen können.

Fans des Hamburger SV halten ihre Fanschals und singen vor dem Anpfiff.
Fans des Hamburger SV halten ihre Fanschals und singen vor dem Anpfiff.  © Christian Charisius/dpa

"Mit dieser Menge hatten wir nicht gerechnet", sagte ein Club-Sprecher am Dienstag. Zuerst hatte die "Bild" berichtet.

Derzeit liegt die Wartezeit für die Masken, die in den Vereinsfarben Schwarz, Weiß und Blau gehalten sowie mit einer HSV-Raute verziert sind, bei 20 Werktagen. 

Dennoch riss der Bestellstrom auch am Dienstag nicht ab. "Die Masken sind handgemacht und werden innerhalb der EU produziert. Wir sind aber auch noch auf der Suche nach einem regionalen Produzenten", sagte der Vereins-Sprecher. Sämtliche Einnahmen gehen an die Vereinsstiftung "Hamburger Weg".

Beim Liga-Rivalen FC St. Pauli waren die ersten 500 Masken innerhalb einer Stunde verkauft. "Wir bekommen alle zwei bis drei Tage Nachschub an handgefertigten Masken", sagte eine Clubsprecherin.

Holstein Kiel hat derzeit keine eigenen Masken im Angebot. "Das ist aber eine schöne Idee, und wir denken darüber nach, auch welche in Auftrag zu geben", sagte eine Sprecherin. Regionalligist VfB Lübeck hat derweil schon die Produktion aufgenommen. An der Trave werden die Masken aus Trikots genäht. Eine dreistellige Menge wurde bereits abgesetzt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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