HSV: Das hält Vorstand Jonas Boldt vom Corona-Training

Hamburg – Die unterschiedlichen Trainingsbedingungen für die Proficlubs in der Corona-Krise sind nach Ansicht von Sportvorstand Jonas Boldt (38) vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV noch kein Problem.

Jonas Boldt (38), neuer Sportvorstand beim HSV, betritt bei seiner Vorstellung die Pressekonferenz.
Jonas Boldt (38), neuer Sportvorstand beim HSV, betritt bei seiner Vorstellung die Pressekonferenz.  © Axel Heimken/dpa

"Momentan sehe ich noch keine entscheidende Wettbewerbsverzerrung", sagte er am Sonntagabend in der NDR-Sendung "Sportclub". 

Im April werde ja definitiv nicht gespielt. "Wir wissen ja nicht, wann überhaupt gespielt wird." Frühestens Ende Mai, meinte Boldt. "Aber das steht heute noch in den Sternen."

Der HSV hat am Montag nach zwei Wochen Heimarbeit für die Spieler, im Volksparkstadion erstmals wieder in Kleingruppen zu trainieren begonnen. 

Der Club hatte wie Stadt- und Ligarivale FC St. Pauli eine Sondergenehmigung unter strengen Auflagen erhalten.

Der Kiezclub kommt am Dienstag in Kleingruppen zusammen. Schon Anfang der vergangenen Woche hatten die Spieler noch ohne Genehmigung individuell und in Schichten trainiert. Das hatte die Hamburger Behörde für Inneres und Sport allerdings untersagt.

Der dritte Nord-Zweitligist Holstein Kiel darf hingegen noch nicht wieder auf den Platz gehen. Die Spieler müssen weiter zu Hause trainieren. 

Wegen der Corona-Pandemie pausiert die 2. Bundesliga ebenso wie die 1. Liga vorerst bis zum 30. April 2020.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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